Mario Rast wird auch in den nächsten beiden Spielzeiten die Mannschaft der SG Selm leiten. © Matthias Henkel
Fußball

Mario Rast ist bei der SG Selm noch nicht fertig – noch lange nicht

Mario Rast ist vom Weg der SG Selm überzeugt. Deswegen verlängert der Trainer beim A-Ligisten. Einige Aspekte sind für Rast entscheidend. Dabei zieht er Parallelen zu einem seiner Ex-Vereine.

Mario Rast bleibt Trainer der SG Selm auch über die Saison hinaus. Der Fußball-A-Ligist verlängerte den Vertrag mit dem Coach gleich bis zum Saisonende 2022/23. Der Klub möchte auf der Position des Trainers für Kontinuität sorgen, wie er in Person des Vorsitzenden Georg Hillmeister betonte.

Dass im unterklassigen Amateurbereich Trainer gleich für einen längeren Zeitraum unterschreiben, ist eher ungewöhnlich, nicht nur für Vereine, wie Rast selbst sagt: „Normalerweise ist das eine Sache, die man über das Jahr hinweg entscheidet. Das ist mir auch noch nicht passiert, dass ich gleich für zwei Jahre zusage. Aber ich spüre hier viel Vertrauen, das ist ein Grund, warum ich bleibe.“

Mario Rast ist vom Kader der SG Selm überzeugt

Ein weiterer ist, dass Rast mit seiner Mannschaft noch einiges erreichen will, zumal er sie ja kaum kennengelernt hat. Lediglich sechs Wochen trainierte er das Team, coachte drei A-Liga-Spiele des Teams, die die SG allesamt gewann.

Auch wenn Rast die Mannschaft noch nicht lange kennt, ist er von der Qualität seines Kaders überzeugt. „Die Mischung in der Truppe ist eine gute. Es gibt junge und erfahrene Spieler. Und die Mannschaft hat richtige Typen“, so Rast und führt aus: „Die Mannschaft ist intakt, auch wenn es am Anfang zwei Niederlagen gab. Es ist nicht so, dass jeder seinen eigenen Weg geht. Das sieht man auch daran, dass einige noch nach dem Training da sind und nicht sofort abhauen. So muss das auch sein.“

Ähnliche Strukturen wie beim SuS Olfen

Zudem betont Rast die guten Strukturen, die bei der SG vorhanden sind. Der Verein sei gut organisiert, das Miteinander stimme. Der gut geführte Verein und die intakte Mannschaften waren Dinge, die Rast auch beim SuS Olfen II, der Mannschaft, die er bis zum Sommer betreute, vorfand. „Vieles war dort ähnlich – und da hat es mir viel Spaß gemacht.“

In Zukunft geht es nun darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln – so lautet der Auftrag für Rast. Auch das ist ein Grund, warum er in Selm bleibt: „Ich wollte mit meinen Mannschaften im das Optimale rausholen, das möchte ich mit Selm jetzt auch. Ob das klappt, werden wir sehen.“ Der vom Verein und auch selbst gestellte Anspruch, ist besser zu sein, als in der vergangenen, abgebrochenen Saison, als die SG die Spielzeit auf einem unbefriedigenden Tabellenplatz zehn beendete.

Fokus liegt auf der kommenden Saison

Was bei einer Fortsetzung in dieser Saison noch möglich ist, darüber ist Rast sich nicht sicher. „Ich hatte noch nicht die Chance, die Liga kennenzulernen. Deswegen ist eine Einordnung für diese Saison schwierig.“

Der Fokus liegt daher wohl auch auf der nächsten Spielzeit. Dann gilt es, um die vorderen Plätze mitzuspielen, wie auch die Sportliche Leitung andeutete. Für Mario Rast kein Problem: „Ich würde die Aufgabe nicht übernehmen, wenn ich nicht sportlich ambitioniert wäre.“

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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