Die Tennisspieler hoffen darauf, dass ihnen Corona keinen Strich durch die Sommersaison 2021 macht. © Bernd Paulitschke
Tennis

Lässt sich der Terminplan in Corona-Zeiten einhalten? Der Tennisverband hat einen Plan

Der Rahmenterminplan für die Tennis-Sommersaison 2021 steht lange fest. Wie jedes Jahr, soll es Anfang Mai losgehen. Ob sich dieser Plan auch in Corona-Zeiten einhalten lässt, bleibt abzuwarten.

Am Wochenende 8./9. Mai soll der Mannschaftspielbetrieb unter freiem Himmel ins Rollen kommen. Ob Corona aber die Ballwechsel auf der roten Asche zulässt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht seriös beantworten – Grund genug für die Mitglieder des Sportausschusses der Westfälischen Tennisverbandes (WTV), sich in einer Videokonferenz mit dieser Frage zu beschäftigen.

Das Ergebnis der virtuellen Zusammenkunft am 17. Februar: Der WTV hat entschieden, an den bestehenden Terminplänen festzuhalten und sie bis auf Weiteres bestehen zu lassen. „Stand jetzt, sollen Meisterschaftsspiele wie terminiert stattfinden“, heißt es auf der Internetseite des Verbandes.

WTV-Sportausschuss beobachtet die Situation

Dass diese Regelung angesichts der ungewissen Pandemie-Entwicklung nicht in Stein gemeißelt ist, versteht sich fast von selbst. So schreibt der WTV weiter: „Der Sportausschuss beobachtet fortwährend die Situation.“ Soll heißen: Im Bedarfsfall behalten sich die WTV-Verantwortlichen vor, umgehend und falls nötig auch kurzfristig zu reagieren.

Auch eine Verschiebung der Saison nach hinten könnte in diesem Fall eine Option sein – so wie es auch schon im vergangenen Jahr der Fall war. Noch aber herrscht Zuversicht, dass man diesen Schritt nicht gehen muss. „Derzeit sind wir immer noch guter Hoffnung, dass im Mai mit der Saison begonnen werden kann“, sagt Lutz Rethfeld, WTV-Vizepräsident für Wettkampfsport Erwachsene.

Rethfelds Vorstandskollege Elmar Schlüter. WTV-Vizepräsident für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, teilt diesen Optimismus. Er hoffe doch sehr, dass die Corona-Einschränkungen bis dahin so gelockert werden, „dass man zumindest draußen ein Einzel spielen kann“, so Schlüter.

Theoretisch sei es ja sogar möglich, dass beim nächsten Corona-Gipfel der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel schon eine Öffnung der Tennishallen ab 8. März beschlossen wird. „Dann könnte man womöglich – zumindest im Einzel – noch auf freundschaftlicher Basis die letzten Spiele der Wintersaison absolvieren“, sagt Schlüter, fügt aber hinzu: „Ich halte dies für eher unwahrscheinlich. Stattdessen habe ich unseren Vereinen empfohlen, den Fokus mehr auf eine möglichst frühe Öffnung der Außenplätze zu legen.“

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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Michael Doetsch

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