Alex Porubenski hat mit der dritten Mannschaft des GS Cappenberg noch viel vor. © GS Cappenberg
Fußball

„Jürgen Klopp von GS Cappenberg“ hat verlängert und ist noch lange nicht am Ziel

Alex Porubenski hat zuletzt beim GS Cappenberg verlängert. Aktuell ist seine Dritte sogar Tabellenführer und schielt auch durchaus auf den Aufstieg in die Kreisliga C.

Angesprochen auf den Vorsitzenden Thorsten Garber, Vorsitzender von Fußball-A-Ligist Grün-Schwarz Cappenberg, der ihn jüngst als Cappenberger Jürgen Klopp taufte, kommt Alex Porubenski ins Schmunzeln. „Ja, das passt wahrscheinlich schon ganz gut“, stimmt er Garber zu. Auch die Gründe dafür liegen auf der Hand.

„Ich bin schon immer voll dabei und habe auch durchaus den ein oder anderen Wutausbruch. Aber das ist alles noch im Rahmen“, gibt der Trainer der dritten GSC-Mannschaft offen zu. Einem Schiedsrichter mit hoch-rotem Gesicht bis in die Kabine hinterher gelaufen, wie das der Ex-Dortmund-Trainer durchaus ab und zu gemacht hat, ist der Cappenberger allerdings wohl noch nicht.

Wirklich Grund zu solchen Ausrastern hat Porubenski in der Saison gewiss aber auch noch nicht, denn seine Mannschaft funktioniert so gut wie nie zuvor. In fünf Spielen schoss GSC III starke 22 Tore, gewann vier dieser fünf Partien in der Kreisliga D2 Unna-Hamm, kein Gegner gewann mehr Spiele.

Einzig das Spitzenspiel gegen den momentanen Tabellenzweiten Gurbet Spor Bergkamen ging unglücklich mit 0:2 verloren. „Das war ein gutes Spiel und ich bin überhaupt gar nicht traurig, dass wir das verloren haben. Bergkamen will unbedingt aufsteigen und wir haben sehr gut mitgehalten. Da wäre für uns auch mehr drin gewesen“, schaut der Trainer auf Anfang Oktober zurück.

Generell wird in Porubenskis Augen die Kreisliga D auch immer wieder unterschätzt: „Wir haben hier ganz viele Spieler, die vielleicht etwas älter sind, aber früher in der Westfalen- oder Landesliga gespielt haben und einfach nur noch ein bisschen mit den Freunden kicken wollen. Es gibt hier wirklich ein paar Mannschaften, die sicher auch in höheren Ligen gute Chancen hätten.“

Wie stark diese Liga tatsächlich ist, merkte die erste und bekanntlich in der A-Liga spielende Mannschaft von GSC im diesjährigen Kreispokal. Gegen Romania Unita, aktuell Vierter in der Liga der Dritten, brauchte die Truppe von Pascal Harder das Elfmeterschießen zum Weiterkommen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 3:3 gestanden.

Als Thorsten Garber angefragt hatte, ob der Ex-Spieler vom Werner SC noch ein Jahr weiter am Kohuesholz trainieren würde, musste Alex Porubenski auch gar nicht lange überlegen. „Es macht mir hier extrem viel Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Als ich die Dritte vor vier Jahren übernommen habe, war es eher ein zusammengewürfelter Haufen. Jetzt sind wir eine richtig gute Mannschaft, in der alle Spieler richtig gut zusammen spielen. Die Mannschaft hat es sicher auch verdient, bald mal aufzusteigen.“

Alex Porubenski: „Uns muss man erstmal schlagen“

In diesem Jahr gebe zwar mit Bergkamen und Romania Unita zwei größere Favoriten, doch GSC will sich ganz sicher nicht kampflos geschlagen geben. „Uns müssen die Favoriten erstmal schlagen. Wir werden in jedem Spiel Vollgas geben und gucken, wo wir am Ende rauskommen“, lautet die Kampfansage des 33-Jährigen.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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