Wann geht es im Amateur-Handball weiter? Diese Frage stellt sich auch der Präsident des Handball-Verbandes Westfalen. © picture alliance/dpa
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Handball-Verbandspräsident Barnhusen: „Uns sind die Hände gebunden“

Wann können die Amateur-Handballer wieder auf der Platte stehen? Diese Frage stellt sich auch der Präsident des Handball-Verbandes Westfalen, Wilhelm Barnhusen. So schätzt er die Situation ein.

Wie geht es weiter im Amateursport? Diese Frage müssen sich auch die Handballer jede Woche neu stellen, immer vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens in Deutschland. Der Präsident des Handball-Verbandes Westfalen (HVW), Wilhelm Barnhusen, hat nun seine Einschätzung zur weiteren Situation abgegeben.

Barnhusen: „Wir können keinen Plan zur Wiederaufnahme aufstellen“

Im Gespräch mit dieser Sportredaktion informierte Barnhusen über das gegenwärtige Vorgehen des HVW: „Die Infektionszahlen bewegen sich immer noch auf zu hohem Niveau. Uns sind weiterhin die Hände gebunden, wir können keinen Plan zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs aufstellen.“

Wilhelm Barnhusen, Präsident des Handballverbands Westfalen, hat am Samstag mit den Vertretern der heimischen Handballkreise über vier Stunden in einer Online-Konferenz das weitere Vorgehen besprochen. © Holger Bergmann © Holger Bergmann

In den vergangenen Wochen wurde der Spielbetrieb der überkreislichen Ligen im Männer-, Frauen- und Jugendbereich vorsorglich abgebrochen. Die Vereine konnten anschließend entscheiden, ob sie zum gegebenen Zeitpunkt in Form einer verkürzten Aufstiegs- oder Pokalrunde wieder in den Spielbetrieb bis zum Sommer einsteigen wollen.

„Wir müssen es auf uns zukommen lassen“

Ob überhaupt und wann genau diese freiwilligen Spielrunden aufgenommen werden können, könne derzeit nicht mit Sicherheit gesagt werden, führte Barnhusen weiter aus: „Wir müssen es auf uns zukommen lassen. Die Hygienekonzepte der einzelnen Vereine bestehen ja.“

Wie in anderen Sportarten auch ruht im Handball bereits seit Oktober der gesamte Spielbetrieb. Sowohl auf Kreis- als auch auf Verbandsebene sind die Saisons nach zum Teil nur einem einzigen Spieltag abgebrochen worden. Im Zuge der ersten großen Corona-Infektionswelle hatte es im letzten Jahr im März den ersten vorzeitigen Saisonabbruch gegeben.

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