Grün-Schwarz Cappenberg geht laufen und engagiert sich. © Sebastian Reith
Spendenlauf

GS Cappenberg läuft für den Kampf gegen den Krebs

Viele Einrichtungen denken in der Vor-Weihnachtszeit an ihre Mitmenschen. So auch GS Cappenberg. Der Verein läuft für den guten Zweck - und hat sich ambitionierte, aber realistische Ziele gesetzt.

Training ohne Ball? Für die meisten Fußballer ist das eine eher unbeliebte Übungsform, selbst wenn wohl kaum ein Aktiver bestreiten würde, dass die Fitness über den Ausgang eines Spiels mitentscheidend sein kann. Und da ja ohnehin gerade kein Mannschaftstraining möglich ist, halten sich die meisten Sportler neben dem Platz fit.

Bei Grün-Schwarz Cappenberg ist das nicht anders. Schon im November schickte GSC-Trainer Pascal Harder die Spieler seiner A-Liga-Mannschaft zum Laufen. Um die Motivation zu erhöhen, teilte er die Spieler in Dreier-Teams ein, die gemeinsam Kilometer sammeln. Für die drei besten Gruppen wurden Preise ausgelobt.

GS Cappenberg lässt sich etwas Neues einfallen

Das Programm endet nun Ende November. Für den Dezember haben sich Harder und GSC etwas Neues einfallen lassen: Die Grün-Schwarzen werden zunächst bis zum 23. Dezember weiter laufen gehen, das Nützliche aber mit karitativem Engagement verbinden. Pro gelaufenem Kilometer wird die Mannschaft aus der Teamkasse spenden, Trainer Harder spendet aus eigener und auch der Verein wird Geld dazugeben. Eine ähnliche Aktion läuft auch beim PSV Bork.

Grün-Schwarz Cappenberg erhofft sich aber noch mehr Engagement. Wer die Aktion unterstützen will, kann sich beim Verein melden und einen Betrag pro Kilometer beisteuern. Auch Einzelspenden werden akzeptiert. „Wenn jemand 10 oder 20 Euro geben will, ist das auch okay“, sagt Harder. „Jeder Euro, der zusammenkommt, ist toll.“

AnsprechpartnerWer sich an der Aktion von GS Cappenberg beteiligen will, kann Kontakt über die Facebookseite des Vereins oder via dessen Instagram-Account @gs_cappenberg_1mannschaft aufnehmen.

GSC hat es sich zum Ziel gesetzt, mindestens 1000 Kilometer zu laufen. Unrealistisch ist das nicht. Bei der November-Challenge liefen die Spieler 800 Kilometer – in nur zwei Wochen. Falls die Cappenberg unerwartet viel laufen sollten, hat Harder für Spender aber auch dafür eine Lösung parat: „Wenn wir auf einmal 5000 Kilometer laufen sollten, jemand fünf Cent zugesagt hat und hinterher sagt ‚so viel Geld habe ich nicht‘, dann finden wir schon eine Lösung.“

Deutsche Krebshilfe soll profitieren

Als Ziel haben sich die Cappenberger zunächst 500 Euro gesetzt. Das gesamt Geld wird an die Deutsche Krebshilfe gehen. Auch in Zukunft will sich GS Cappenberg engagieren. „Es gibt 1000 unterstützenswerte Projekte, da werden wir vielleicht variieren“, meint Pascal Harder. „Es wäre jedenfalls schön, wenn das zu einer Tradition wird.“

Über den Autor
Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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