Amateurfußball

Amateurfußball-Training schon im März? Erster Fußballverband stellt Forderung

Der erste Fußballverband möchte schon im März wieder mit dem Training seiner ersten Amateurkicker beginnen. Der Verband hat einen offenen Brief an die Politik verfasst - mit einem Vier-Stufen-Plan.
Der erste Fußballverband möchte seine Kicker schon im März wieder trainieren lassen. © Timo Janisch

Mehrere Monate schon müssen sich die Amateurfußballer der Bundesrepublik gedulden. Seit Ende Oktober vergangenen Jahres steht der Trainings- und Spielbetrieb der Amateurkicker im ganzen Land still. Ein Fußballverband macht sich nun aber stark dafür, dass die ersten Kicker schon im März wieder auf die Plätze dürfen, um trainieren zu können. Der Verband hat einen offenen Brief mit einer klaren Forderung an die Politik verfasst.

Der Berliner Fußball-Verband (BFV) marschiert voran. Bernd Schulz, Präsident des BFV, hat Michael Müller, regierender Bürgermeister von Berlin, und Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, mit einem offenen Brief kontaktiert. Der BFV wünscht sich zeitnahe Lockerungen vonseiten der Politik und präsentiert in seinem offenen Brief einen Stufenplan für die Rückkehr der Amateurfußballer in den Trainings- und Spielbetrieb.

„Nach den vielen Monaten ohne Sportbetrieb in den Berliner Vereinen wäre es ein wichtiges Zeichen, wenn nunmehr die Verantwortlichen im Senat von Berlin den vielen Sportlerinnen und Sportlern eine Rückkehr zum Breitensport ermöglichen würden. Daher werbe ich bei Ihnen, die Infektionsschutzverordnung im Land Berlin im ersten Schritt wieder auf die Regelung vor dem harten „Lockdown“ zurückzuführen und somit Kindern im Alter bis 12 Jahren die Rückkehr in 10er Gruppen zum Training ab dem 8. März 2021 zu ermöglichen, ggf. auch ohne die Nutzung von Kabinen/Duschen“, schreibt Bernd Schulz im Brief, den der Verband auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Der Präsident schlägt in seinem Stufenplan insgesamt vier Öffnungsschritte vor. Neben dem ersten Schritt am 8. März solle im zweiten das Training für alle Vereinsmitglieder in Gruppen von bis zu zehn Mann möglich sein. Danach wünscht sich der Verband das Training in voller Mannschaftsstärke – mit bis zu 30 Spielerinnen und Spielern. Abschließend solle die Rückkehr zum Wettkampf- und Spielbetrieb erfolgen. Für die drei letzten Öffnungsschritte nennt der Verband allerdings noch kein konkretes Wunschdatum.

„Aufgrund der nachgewiesen sehr geringen und zudem sehr kurzen Kontakte beim Fußballspielen ist dabei ein kontaktloser Einstieg in den Trainingsbetrieb ausdrücklich nicht erforderlich, d.h., es sollte sofort ohne Kontakt-Einschränkungen trainiert werden dürfen“, schreibt Schulz weiter und hofft, dass die Politik die Wünsche und Forderungen der Fußballverbände am Mittwoch, 3. März, bei der neuerlichen Bund-Länder-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten berücksichtigt.

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