Wirtschaftsförderung hängt in der Schwebe

SCHWERTE Nach der Kündigung von TWS-Geschäftsführer Dr. Jürgen Schnellmann im vergangenen Monat ist weiterhin unklar, wie es mit der Schwerter Wirtschaftsförderung weiter gehen soll. Und ob es überhaupt weitergehen kann.

von von Sabrina Staks

, 18.07.2008, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Intensive Gespräche führten Vertreter der Parteien und der örtlichen Wirtschaft am Donnerstagabend.

Intensive Gespräche führten Vertreter der Parteien und der örtlichen Wirtschaft am Donnerstagabend.

Das von den Wirtschaftsprüfern Rödl & Partner erstellte Spar-Gutachten stellt die städtische Wirtschaftsförderung an sich in Frage und sieht keinen Nachfolger für Dr. Jürgen Schnellmann vor. Nun trafen sich am Donnerstagabend Vertreter der Interessengemeinschaft Starkes Schwerte (US-2), führende Unternehmer der Stadt, Vertreter der Industrie und Handelskammer sowie die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien, mit Ausnahme der CDU.

"Wir brauchen einen Kümmerer vor Ort" Die Mitglieder der Interessengemeinschaft US-2 wollten vor den weiteren Entscheidungen im Rat ihren Standpunkt nochmals deutlich machen. „Wir brauchen einen Kümmerer vor Ort“, kommentierte Karl-Willi Demgen von US-2 nachdrücklich die aktuelle Situation der Schwerter Wirtschaftsförderung. Auf der Tagesordnung des Treffens ging es deshalb um eine gemeinsame Bestandsaufnahme mit den Schwerter Unternehmern. Die Interessengemeinschaft Starkes Schwerte fordert einen direkten, aktiven und starken Ansprechpartner für Schwerte. Sollte die Wirtschaftsförderung nach Unna verlagert werden, sieht sie dies nicht mehr gewährleistet. So möchte Jutta Becker von US-2 „die Wirtschaftsförderung mit Basisnähe erhalten wissen“."Im Prinzip soll alles bleiben wie bisher" Im Prinzip solle alles so bleiben, wie es bisher gelaufen ist, betonte Karl-Willi Demgen. Das Netzwerk in Schwerte funktioniere. „Wir befürchten, dass alles das durch Einsparungen kaputt gehen und auseinanderfallen könnte“, betont der Unternehmer. Und die Wirtschaft setze sich doch eigentlich für die Stadt ein, erklärte Demgen: „Wir wollen, dass es der Stadt gut geht.“

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