Anekdote aus dem Winter-Alltag: Wenn der Schneepflug doppelt Arbeit macht

Winter in Schwerte

Schnee – das ist eine schöne Abwechslung im Corona-Alltag, bedeutet aber auch mühsames Schneeschieben. Für das Ehepaar Rieck gab es direkt eine extra Einheit. Doch warum ärgern, wenn man lachen kann?

Schwerte

, 09.02.2021, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwischen 15 und 20 Meter Bürgersteig müssen vor dem Haus der Familie Rieck in Schwerte freigeräumt werden, wenn Schnee fällt. Dieser Pflicht sind Edith Rieck und ihr Mann am Sonntag auch nachgekommen.

„Wir haben den Schnee auch extra auf unser Grundstück geschippt, weil wir ja wissen, dass das blöd ist, wenn auf der Straße Autos fahren wollen und dort noch mehr Schnee liegt“, erzählt Edith Rieck.

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Nach sechs Minuten ist der Bürgersteig wieder voller Schnee

Doch damit war es an diesem Tag nicht getan. Und das lag nicht nur daran, dass es durchgehend weiter geschneit hat. „Wir sind reingegangen, haben die Schuhe ausgezogen, ich schaue aus dem Fenster und sehe den Schneepflug vom Räumungsdienst“, erzählt Edith Rieck.

So sah es aus, bevor der Schneepflug kam. Der Zugang zur Tür und der Bürgersteig frei, der Schnee verantwortungsbewusst aufs Grundstück geladen. Der Zustand hielt sechs Minuten an.

So sah es aus, bevor der Schneepflug kam. Der Zugang zur Tür und der Bürgersteig frei, der Schnee verantwortungsbewusst aufs Grundstück geladen. Der Zustand hielt sechs Minuten an. © Edith Rieck

Die berühmte Sisyphusarbeit gab es am Sonntag für Familie Rieck. Kaum war der Bürgersteig geräumt, kam der Schneepflug vorbei und alles lag wieder voll mit Eis uns Schnee.

Die berühmte Sisyphusarbeit gab es am Sonntag für Familie Rieck. Kaum war der Bürgersteig geräumt, kam der Schneepflug vorbei und alles lag wieder voll mit Eis uns Schnee. © Edith Rieck

Und der hätte es an diesem Tag geschafft, dass der Bürgersteig – sechs Minuten, nachdem er freigeräumt war – wieder voll mit Schnee lag. „Wir waren um 9.20 Uhr fertig und um exakt 9.26 Uhr war alles wieder mit Schnee und Eis bedeckt.“

Zunächst hätte sie sich geärgert, es dann aber doch mit Humor genommen. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, so Edith Rieck. „Das Schneeschippen ist dann halt zur Freizeitaktivität in Corona-Zeiten mutiert.“

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