Video-Interview: Was bedeutet Corona für das Elsebad – praktisch und finanziell?

dzFreibad in Schwerte

Wann die Freibad-Saison 2020 beginnen darf, ist unklar. Dennoch bereitet man sich im Elsebad vor. Im Video-Interview spricht Geschäftsführerin Annette Wild über die aktuelle Situation.

Ergste

, 11.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Corona bestimmt den Zeitplan, auch für die Freibäder im Land. Eigentlich hätte das Elsebad in Schwerte am Samstag nach Ostern 2020, 19. April, das große Anbadefest feiern wollen. Doch im Kreis Unna sind alle Veranstaltungen bis einschließlich 1. Mai verboten.

Die Arbeiten im Elsebad müssen trotzdem erledigt werden. Welche das sind, wie der neue interne Zeitplan aussieht und was im Winter 2019/20 überhaupt angestanden hatte – das erklärt Annette Wild, Geschäftsführerin der Elsebad-Betriebs-gGmbH, im Video-Interview.

Finanzen: Elsebad macht sich trotz Corona keine Sorgen

Die Ungewissheit, wann man öffnen kann, ist das eine. Die finanzielle Kalkulation ist das andere. Muss sich das Elsebad um die Zukunft sorgen, wenn die Freibad-Saison 2020 deutlich später losgeht als üblich?

Thomas Wild, Vorsitzender des Fördervereins, bleibt entspannt. Auch wenn man noch nicht alle Szenarien haarklein durchgerechnet habe – viele Einnahmequellen blieben ja.

60.000 Euro bekommt das Elsebad, das als Bürgerbad von einem Förderverein betrieben wird, als Zuschuss von der Stadt. Weitere 20.000 Euro kommen von den Mitgliedsbeiträgen.

Jetzt lesen

Große Investitionen würden meist durch Spendengelder finanziert, unterstreicht Thomas Wild. Der ganz große Posten seien natürlich die Eintrittsgelder. 200.000 Euro hätten die im Rekordjahr 2018 eingebracht – in dem Jahr, in dem es von April bis September fast durchgehend trocken und warm war.

2019 sei dann ein „Plus-Minus-Null-Jahr“ gewesen, erläutert Thomas Wild. In sofern sei man als Freibad immer abhängig von Faktoren, die man nicht beeinflussen könne. Bisher nur vom Wetter, jetzt auch von der Corona-Entwicklung.

„Aber wenn es hart auf hart kommen sollte, dann bin ich sicher, dass es noch Rettungsanker für uns geben würde“, deutet Wild an.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt