Am Mittwochmittag war die Kreuzung im Schwerter Ortskern wieder einigermaßen befahrbar. © Jörg Bauerfeld
Eis und Schnee

Unfälle im Stundentakt an der wohl gefährlichsten Kreuzung im winterlichen Schwerte

Die Kreuzung Hörder Straße, Bethunestraße, Karl-Gerharts-Straße ist schon bei normaler Witterung eine schwierige Ecke im Schwerter Straßenverkehr. 13 Autos waren hier zuletzt in Unfälle verwickelt.

Die Kreuzung Hörder Straße, Bethunestraße, Karl-Gerharts-Straße ist schon bei normaler Witterung eine schwierige Ecke im Schwerter Straßenverkehr. Hier kommt es immer wieder mal zu Unfällen. Besonders beim Abbiegen in die Karl-Gerhard-Straße.

Liegt dann noch Schnee und die Fahrbahn ist entsprechend glatt, scheinen die Autofahrer hier Probleme zu bekommen. So wie in den letzten Tagen. Festgefahrener Schnee hatte sich im Kreuzungsbereich in eine Eisfläche verwandelt, auf der die Fahrzeuge ins Rutschen kamen – und zwar ineinander.

Auch Taxen waren bei den Unfällen betroffen

„In den letzten beiden Tagen waren dort mindestens acht Unfälle“, sagt ein Fahrer von Taxi Diallo mit Sitz an der Straße Am Ufer. Auch zwei eigene Taxen waren darin verwickelt. Nur kleine Blechschäden, „aber die Fahrzeuge kamen nicht zum Stehen auf dem Eis“.

Man habe die Polizei informiert, dass es dort an der Kreuzung sehr gefährlich sei. Passiert sei aber erst mal nichts. Am Mittwoch (10.2.) gegen Mittag war die Kreuzung dann wieder vernünftig passierbar. Laut Auskunft der Polizei hatte es am selben Morgen gegen 7.15 Uhr und um 10.40 Uhr in diesem Bereich noch zwei Unfälle gegeben. Auch diese zum Glück ohne Personenschaden.

Alles zum Glück ohne Personenschaden

Aber was ist wirklich alles passiert an der Ecke? Offiziell sind es in den letzten beiden Tagen sechs Unfälle mit mindestens 13 Fahrzeugen gewesen, das bestätigte Polizeisprecher Christian Stein am Mittwoch.

Nach den Schadenssummen zu urteilen, die im dreistelligen Bereich lägen, handelte es sich hier um leichte Blechschäden. Laut Polizei ging es am Dienstag (9.2.) los mit den Karambolagen. Um 13.15 Uhr krachte es zum ersten Mal an der Einmündung zur Karl-Gerharts-Straße. 16.10 Uhr fuhren gleich drei Fahrzeuge ineinander. Um 17.25 Uhr und um 20.10 Uhr die nächsten Unfälle, bei denen die Polizei vor Ort war.

Wie viele kleinere Zusammenstöße es noch gab, bei denen sich die Beteiligten untereinander einigten, ist nicht bekannt. Aber ist es nicht die Aufgabe der Stadt Schwerte, für eisfreie Kreuzungen zu sorgen? Zunächst einmal gibt es einen priorisierten Einsatzplan für den Winterdienst, so Stadtpressesprecher Ingo Rous.

Wenn die Polizei der Stadt ein Zeichen geben würde, dass an diesem oder jenem neuralgischen Punkt noch einmal abgestreut werden könnte, würde das passieren. „Das sind aber Einzelfälle und in diesem Fall ist das nicht passiert“, sagt Ingo Rous.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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