Verkehrsunfall

Tödlicher Unfall: Autofahrer (31) stirbt nach Alleinunfall im Krankenhaus

An der Schälkstraße nahe Schwerte kam es am Dienstagabend (31.8.) zu einem schweren Unfall. Ein 31-Jähriger kam mit seinem Pkw von der Straße ab.
Die Feuerwehr musste den 31-jährigen Fahrer mit schwerem Gerät aus dem Pkw schneiden. © Feuerwehr Iserlohn/Jonas Nolte

Auf der Schälkstraße bei Iserlohn nahe Schwerte wurde am Dienstag (31.8.) um 22.58 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Die Schälkstraße war deshalb mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.

Laut Informationen der Feuerwehr haben die Einsatzkräfte vor Ort einen Pkw aufgefunden, der aus bisher noch ungeklärter Ursache von der Straße abkam und im Waldbereich stehen geblieben ist.

Warum das Fahrzeug von der Straße abkam, ist noch nicht klar.
Warum das Fahrzeug von der Straße abkam, ist noch nicht klar. © Feuerwehr Iserlohn/Jonas Nolte © Feuerwehr Iserlohn/Jonas Nolte

Der Pkw wurde dadurch stark beschädigt. Laut der Feuerwehr musste schweres technisches Gerät eingesetzt werden, um den eingeklemmten Fahrer aus dem Pkw zu befreien. Hierbei wurde zunächst das Dach entfernt.

Da für den Fahrer ein Transport in eine Spezialklinik notwendig war, forderten die Einsatzkräfte einen nachtflugtauglichen Rettungshubschrauber an, der den 31-Jährigen vom nächstgelegenen Krankenhaus in eine Spezialklinik bringen sollte.

Noch vor der Abfahrt von der Einsatzstelle wurde der Zustand des 31-jährigen Fahrers schlechter. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus, sodass der Rettungshubschrauber nicht mehr zum Einsatz kam.

Polizei sucht nun Zeugen

Da unklar war, ob weitere Fahrzeuge beim Unfall beteiligt waren, wurde der Unfallbereich von der Freiwilligen Feuerwehr mithilfe ein Wärmebildkamera und Handlampen abgesucht.

Die Schälkstraße war für mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt.
Die Schälkstraße war für mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt. © Feuerwehr Iserlohn/Jonas Nolte © Feuerwehr Iserlohn/Jonas Nolte

Der Verdacht blieb jedoch unbestätigt. Zwei an der Einsatzstelle befindliche Ersthelfer wurden rettungsdienstlich versorgt. Laut Informationen der Feuerwehr war die Berufsfeuerwehr zusammen mit der Löschgruppe Oestrich und dem Rettungsdienst mit insgesamt 25 Kräften im Einsatz.

Die Polizei sucht – für die Ermittlung der Hintergründe des Unfalls – nun Zeugen. Wer zum Unfallzeitpunkt auf der Schälkstraße etwas gesehen hat, kann dies unter Tel. (02371) 91990 der Polizei melden.

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