Zu den Sorgen der Bürger bezüglich des Ausbaus der K20 bezieht die Stadt noch einmal Stellung. © Jörg Bauerfeld
Ausbau K20

Statement der Stadt zum Gehrenbachstausee: „Der Erhalt stand nie infrage“

Der Weiterbau der Umgehungsstraße K20 sorgt bei den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder für Stirnrunzeln – aus Sorge um die Natur. Die Stadt bezieht noch einmal klar Stellung.

Es ist die Angst vor größeren Naturschäden, die die Schwerter Bürgerinnen und Bürger umtreibt. Ende 2021 wird vermutlich feststehen, auf welche der drei Varianten zum K20-Ausbau zurückgegriffen wird. Die Umgehungsstraße soll die viel befahrene Hörder Straße (B236) entlasten.

Aber was ist mit den Eingriffen in die Natur? Sogar das Gerücht, dass der Gehrenbachstausee in Gefahr sei, tauchte plötzlich wieder auf. Die Stadt Schwerte bezieht hierzu noch einmal eindeutig Stellung: „Der Stausee wird da bleiben, wo er ist. Er stand nie infrage“, sagt Stadt-Pressesprecher Ingo Rous. Dabei würde es auch keine Rolle spielen, welche der drei Ausbauvarianten am Ende durchgeführt werde. Der See bliebe unangetastet.

Kein Lückenschluss der Industriegebiete

Auch eine weitere Sorge kann die Stadt Schwerte den Bürgerinnen und Bürgern nehmen. Die Sorge um einen Lückenschluss der bestehenden Industriegebiete im Bereich um Ültje (im Norden) und an der Schützenstraße (im Süden). Auch hier gibt es ein klares Statement von der Stadt.

„Die Ausweisung von vereinzelten Industriestandorten ist in grauer Vorzeit vielleicht mal angedacht worden, doch war das schon 2020, als Rat und Kreistag die jüngsten Entscheidungen getroffen haben, längst vom Tisch“, sagt Ingo Rous.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
Zur Autorenseite
Jörg Bauerfeld

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.