Glatteis in Schwerte

Spiegelglatte Straßen: Bauhof-Mitarbeiter verletzt, Auto im Graben

Einsetzender Regen verwandelte die Straßen in Schwerte in der Nacht zu Montag in Rutschbahnen. Die Räumdienste rückten aus, damit nicht noch mehr Autos im Straßengraben landeten.
Die Räumfahrzeuge waren im Großeinsatz. © Reinhard Schmitz

Einen Mitarbeiter des Winterdienstes der Stadt Schwerte erwischte es selbst: Auf dem Weg zur Arbeit rutschte er auf dem Glatteis aus und zog sich eine schmerzhafte Prellung zu, die ihn dienstunfähig machte. „Glücklicherweise ist die Sache glimpflich ausgegangen“, sagte Stadt-Pressesprecher Ingo Rous. Gebrochen habe sich der Kollege nichts.

Bis auf den Unglücklichen war aber beim städtischen Bauhof „alles draußen, was Beine und Räder hatte“, so Ingo Rous weiter. Denn nach dem bitterkalten Wochenende hatte in der Nacht zu Montag (1. Februar) plötzlich Regen eingesetzt, der auf dem Untergrund anfror und ihn stellenweise spiegelglatt machte. Nach dem Plan für den Bereitschaftsdienst, der von November bis März beim Bauhof gilt, rückten drei große Streufahrzeuge und die beiden kleinen Streufahrzeuge aus. Weitere Mitarbeiter waren als sogenannte Handstreuer unterwegs. Sie gingen Ampel-Überwegen, Bushaltestellen, Treppen und anderen Stellen, die mit Fahrzeugen nicht zu erreichen sind, mit Auftausalz gegen die Glätte vor.

Witterungsbedingte Unfälle brauchte die Polizei aus ganzen Kreis Unna aber nur wenige zu vermelden. In Schwerte war lediglich gegen 6 Uhr ein Pkw auf dem Bürenbrucher Weg in den Straßengraben gerutscht, wie Polizei-Pressesprecherin Vera Howanietz mitteilt. Es sei niemand verletzt worden, und es entstand auch kein Sachschaden. Deshalb werde der Vorfall auch nicht als Unfall in den Akten geführt. Vermutlich habe sich der Fahrer einfach wieder aus seiner misslichen Lage herausziehen lassen.

Hilfeleistungen der Feuerwehr Schwerte waren wegen der Glatteis-Lage auch nirgendwo anders vonnöten. Wie aus der Wache ab der Lohbachstraße zu erfahren war, gab es unter den Berichten der Nacht keine diesbezüglichen Einsätze.

In Holzwickede kippte ein Streufahrzeug um

In Holzwickede hingegen verunglückte sogar ein Streufahrzeug. Gegen 8 Uhr – so Polizeisprecherin Vera Howanietz weiter – kippte es im Einmündungsbereich Eichenweg/Birkenstraße auf die Seite. Auch hier gab es aber glücklicherweise keine Verletzten. Mitarbeitern der Gemeinde Holzwickede gelang es, das Fahrzeug selbst wieder aufzurichten. Auf eine Unfallaufnahme konnte genau verzichtet werden wie zuvor am Bürenbruch in Schwerte.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.