SPD muss Wahlwerbung in Schwerte abhängen

Für drei Tage

Kaum hängen die großen Werbeplakate für die NRW-Landtagswahl an mehreren Orten in Schwerte, da muss die SPD sie schon wieder abhängen. Aber nur für drei Tage - am Montag dürfen sie wieder aufgehängt werden. Die Sozialdemokraten waren unabsichtlich ein paar Tage zu früh dran.

SCHWERTE

, 29.03.2017, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kurzfristig wieder abbauen lassen muss die SPD auch das Wahlplakat vor der Eisenbahn-Unterführung an der Ostberger Straße.

Kurzfristig wieder abbauen lassen muss die SPD auch das Wahlplakat vor der Eisenbahn-Unterführung an der Ostberger Straße.

Für drei Tage wieder abbauen lässt die SPD Donnerstag ihre großen Werbeplakate für die NRW-Landtagswahl. Am Montag kommen die Riesen-Transparente, die an rund zehn Standorten in der Stadt für die Wiederwahl von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft werben, wieder zurück – an exakt dieselben Stellen. Denn sie waren zu früh aufgebaut worden, wie die Stadt bemängelte.

„Sechs Wochen vor dem Wahltag am 14. Mai kann aufgehängt werden“, erklärte Stadt-Pressesprecher Carsten Morgenthal am Mittwoch. Diese Frist beginne am Sonntag, 2. April, um 0 Uhr. Deshalb habe die Stadt dem SPD-Unterbezirk Unna geschrieben, dass die Großplakate erst ab Montag, 3. April, aufgestellt werden dürften, „um die Gleichbehandlung aller Parteien zu gewährleisten“. Morgenthal: „Wir fordern die SPD auf, die Plakate wieder abzunehmen und sich an den Termin zu halten.“

Unklarheiten über Fristen und Standorte

Dieser Aufforderung werden die Sozialdemokraten nachkommen. „Natürlich reagiert die SPD auf ein solches Schreiben der Stadt und lässt die Plakate abbauen“, sagte Unterbezirks-Geschäftsführer Robin Baranski. Das werde am Donnerstag im Laufe des Tages geschehen.

Das frühe Aufstellen – so erläuterte Baranski – hatte nichts damit zu tun, dass man sich die besten Plätze sichern wollte. Denn die Standorte seien längst genehmigt und festgelegt: „Den Antrag haben wir schon im Dezember vergangenen Jahres gestellt.“

Vielmehr habe die SPD die Plakate bei einer Firma in Auftrag gegeben, die für fast alle Parteien bei der Wahlwerbung tätig sei, so Baranski weiter. Im Unterbezirk habe man nicht gewusst, wo deren Mitarbeiter mit dem Aufstellen beginnen und wo sie damit aufhören. Zumal andere Städte – auch im Kreis Unna – vor dem Starttermin schon fünf Tage Zeit für den Aufbau gewährten.

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