So möchte die Schwerter SPD für Frieden auf dem Ruhrtalradweg sorgen

Ruhrtalradweg

Immer wieder geraten Radfahrer und Fußgänger auf dem Ruhrtalradweg miteinander in Konflikt. Die Schwerter SPD möchte diesem Zustand jetzt mit Symbolen begegnen.

von Maximilian Stascheit

Schwerte

, 05.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So möchte die Schwerter SPD für Frieden auf dem Ruhrtalradweg sorgen

Pikrogramme wie diese sollen nach Wunsch der Schwerter SPD bald auch auf dem Ruhrtalradweg zu sehen sein. © SPD Schwerte

Der letzte polizeibekannte Unfall auf dem Ruhrtalradweg liegt erst anderthalb Wochen zurück: Eine Schwerterin stürzte nach einem Zusammenstoß mit einem jugendlichen Fußgänger auf Höhe der Rohrmeisterei von ihrem Fahrrad. Der junge Mann und seine beiden Begleiter wollten der Frau beim Aufstehen helfen. Nach dem Hinweis von einem Passanten, der den Unfall beobachtet hatte, weigerten sich die Jugendlichen jedoch, der Frau ihre persönlichen Daten zu geben. Nun ermittelt die Polizei.

Verwaltung soll Anbringung von Symbolen auf dem Ruhrtalradweg prüfen

Fälle wie dieser, bei denen Fußgänger mit Radfahrern in Konflikt geraten, sind keine Seltenheit auf dem Ruhrtalradweg. Die Schwerter SPD-Fraktion möchte diesem Zustand nun entgegenwirken. Ihre Idee: Mit einer Symbolik in Form von Piktogrammen oder Ähnlichem soll an die Verkehrsteilnehmer appelliert werden, gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen. In einem Antrag fordern die Sozialdemokraten die Stadtverwaltung auf, eine entsprechende Umsetzung zu prüfen und möglicherweise notwendige Gespräche mit anderen Behörden zu führen.

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„Die SPD ist der Meinung, dass nur gegenseitige Rücksichtnahme auf Wegen, die von mehreren Verkehrsteilnehmern genutzt werden, größtmögliche Sicherheit und Zufriedenheit für alle Nutzer bringt“, heißt es in dem Antarg der Fraktionsvorsitzenden Angelika Schröder.

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