Seelsorge in Corona-Zeiten: Pfarrer Tom Damm lädt zum Spaziergang

Evangelische Kirche Schwerte

Keine Gottesdienste, keine Treffen – wie kann Seelsorge funktionieren in Corona-Zeiten? Eine Idee der evangelischen Kirche in Schwerte: Spaziergänge mit dem Pfarrer. Donnerstag geht es los.

Schwerte

29.04.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch Schwertes Stadtkirchenpfarrer Tom Damm trägt Maske.

Auch Schwertes Stadtkirchenpfarrer Tom Damm trägt Maske. © Damm

Vor einem Jahr begann im Café Herrlich die wöchentliche „Stunde mit Pfarrer Damm“, ein Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Schwerte mit dem Stadtkirchenpfarrer.

„In schöner Regelmäßigkeit fanden sich Menschen zum Gespräch ein, die vielleicht nicht in die Kirche gekommen wären, aber doch mal mit dem Pfarrer reden wollten“, erläutert Damm. Ein „Lernen auf beiden Seiten“ sei das gewesen, „durchaus hilfreich und angenehm“.

Seit einigen Wochen ist es nun vorbei damit. Was allerdings nicht weniger geworden sei: Einsamkeit und Gesprächsbedarfe.

Die Idee kam von einem Gemeindemitglied

Tom Damm hat nun einige Gemeindemitglieder interviewt zur Frage, wie man in Coronazeiten gut Pfarrer sein kann. Und dies ist die erste Umsetzung der gelieferten Ideen. Aus der „Stunde mit Pfarrer Damm“ wird der „Spaziergang mit Pfarrer Damm“. Die Zeit bleibt gleich: Donnerstags um 11.30 Uhr wartet Tom Damm nun vor St. Viktor auf Menschen, die mit ihm durch Sonne oder Regen gehen und mit ihm sprechen wollen. Wer zuerst kommt, führt das erste Gespräch. Denn in diesen Zeit geht es nur zu zweit und mit ausreichend Abstand.

Gottesdienste wieder ab 10. Mai

Am 10. Mai wird es dann auch die ersten evangelischen Gottesdienste in Schwerte geben. Mehr dazu könne man aber erst Anfang nächster Woche sagen, so Damm. Nur soviel wird schon verraten: In St. Viktor wird ein Udo-Jürgens-Lied im Mittelpunkt stehen.

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