Schwerer Unfall an der A45-Ausfahrt Schwerte-Ergste – Sechs Verletzte

70.000 Euro Schaden

Bei einem schweren Unfall an der Autobahn-Ausfahrt Schwerte-Ergste sind sechs Menschen schwer verletzt worden. Ein voll beladener VW kam von der A45 und stieß mit einem Mercedes zusammen.

Ergste

, 15.02.2020, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sah die Unfallstelle an der A45-Ausfahrt Ergste aus.

So sah die Unfallstelle an der A45-Ausfahrt Ergste aus. © Polizei Kreis Unna

Laut Angaben der Polizei war ein Auto auf dem Weg von Hagen Richtung Ergste und ein zweites kam von der A45 und wollte nach links Richtung Hagen abbiegen.

Passiert sei der Unfall gegen 19.15 Uhr am Freitagabend. Ein 49-jähriger Duisburger, der allein in einem Mercedes saß, war auf der Ruhrtalstraße nach Ergste unterwegs.

Allerdings sei, so die Polizei weiter, da auch ein VW gewesen: am Steuer ein 36-Jähriger aus dem Taunus. Er kam auch Richtung Dortmund, wollte in Ergste die Autobahn verlassen und dort nach links abbiegen, also auf der Ruhrtalstraße Richtung Hagen.

War der Mercedes deutlich zu schnell?

Dabei sah er offenbar den Mercedes, der von links kam und auf der Vorfahrtsstraße unterwegs war, zu spät. Die Schuldfrage wird vielleicht erst in einem Gerichtsprozess geklärt werden. Der VW-Fahrer gab gegenüber unserer Redaktion zumindest an, der Mercedes sei mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Dafür gebe es auch Zeugen.

An der Autobahnauffahrt ist Tempo 50. In Fahrtrichtung Schwerte steht dort auch ein Blitzer. Dennoch wird dort häufig gerast. Der Kreis Unna erklärte vor wenigen Monaten, dass kein anderer seiner Blitzer so häufig auslöse wie dieser.

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Sechs Verletzte, zwei von ihnen sogar schwer

Doch zurück zum Zusammenstoß: Alle fünf Insassen des VW sowie der Mercedesfahrer wurden verletzt. Zwei Personen aus dem Volkswagen erlitten sogar schwere Verletzungen.

Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort. Dann wurden die Verletzten in verschiedene Krankenhäuser gebracht. „Hinweise auf Lebensgefahr bestehen nicht“, verdeutlicht die Polizei.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den entstandenen Schaden schätzte die Polizei auf rund 70.000 Euro.

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