Schwer eingedrückt war das Führerhaus dieses Lkw nach dem Verkehrsunfall auf der A1 hinter dem Westhofener Kreuz. © Markus Wüllner/news4
Autobahn A1

Schlimmer Lkw-Unfall auf A1: 54-Jähriger schwer verletzt

Voll gesperrt war am Donnerstagmittag die Autobahn A1 in Richtung Bremen, nachdem sich kurz hinter dem Westhofener Kreuz ein Lkw-Unfall ereignet hatte. Es ist der vierte schwere Unfall in zwei Tagen. Der Sachschaden ist immens.

Schon wieder ein schwerer Lkw-Unfall, schon wieder ein langer Stau auf der Autobahn A1. Nachdem es am Mittwoch (3.2.) zwischen Kamen und Schwerte kurz hintereinander gleich dreimal gekracht hatte, war am Donnerstagmittag (4.1.) die Fahrtrichtung Bremen betroffen.

Um 12.42 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich zwischen dem Westhofener Kreuz und Schwerte ein Verkehrsunfall ereignet hat, an dem zwei Lkw beteiligt waren. Wie Polizei-Pressesprecherin Dana Seketa (Dortmund) berichtet, wurde dabei ein 54-Jähriger aus der Ukraine schwer verletzt.

Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrtrichtung Bremen der A1 kurzzeitig voll gesperrt werden. © Markus Wüllner/news4 © Markus Wüllner/news4

Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte der Mann nicht mehr rechtzeitig bremsen können, als der vor ihm fahrende Lkw verkehrsbedingt bremsen musste. Die Ursache dafür ist noch ungeklärt. Der Sattelzug des 54-Jährigen prallte gegen den Sattelzug des Vordermanns, wobei die Fahrerkabine stark deformiert wurde. Die Windschutzscheiben hingen zersplittert in ihren Rahmen. Der Fahrer des anderen

Sattelzugs, ein 28-Jähriger aus Wuppertal, blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn

Die Unfallstelle lag etwa 100 Meter hinter dem Westhofener Kreuz in Fahrtrichtung Bremen. Die Einsatzkräfte forderten einen Rettungshubschrauber an, für dessen Landung die Richtungsfahrbahn Bremen bis etwa 13.50 Uhr voll gesperrt werden musste. Der schwer verletzte Lkw-Fahrer wurde dann aber mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Danach konnten zumindest der mittlere und linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr geöffnet werden, die Tangente nach Bremen blieb aber von der Autobahnmeisterei zunächst weiterhin gesperrt.

Rückstau reichte bis zur Anschlussstelle Hagen-West

Hinter der Unfallstelle bildete sich am Donnerstag ein kilometerlanger Rückstau, der gegen 14.30 Uhr bis zur Anschlussstelle Hagen-West zurückreichte. Zu diesem Zeitpunkt war aber der Abschleppdienst bereits vor Ort eingetroffen.

Gegen 15.30 Uhr dann konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden, wie Polizeisprecherin Dana Seketa später berichtete. Der Stau, der sich schon eine Stunde zuvor auf rund zwei Kilometer Länge verringert hatte, löste sich nach und nach wieder auf. Gegen 17.15 Uhr beendeten die letzten Beamten ihren Einsatz an der Unfallstelle. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehr als 30.000 Euro.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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