Ruhrtal-Gymnasium: Nach monatelangem Warten müssen Schüler nicht mehr im Regen stehen

Busverkehr in Schwerte

Lange war der Nordwall im Herbst für die Umgestaltung der Bushaltestelle am Ruhrtal-Gymnasium Schwerte gesperrt. Doch ein Wartehäuschen gab es trotzdem nicht. Nun ist es endlich da.

Schwerte

, 16.01.2020, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ruhrtal-Gymnasium: Nach monatelangem Warten müssen Schüler nicht mehr im Regen stehen

Endlich ist das Dach da: Am Mittwoch erhielt die Bushaltestelle am Ruhrtal-Gymnasium, die im Herbst aufwendig umgestaltet worden war, auch ihr Wartehäuschen vom Modell "Utopia". © Reinhard Schmitz

Utopia ist angekommen vor dem Ruhrtal-Gymnasium (RTG). Den futuristischen Namen trägt das Wartehäuschen der Bushaltestelle, das so lange auf sich warten ließ.

Man erinnere sich: Etliche Wochen lang war der Nordwall im Herbst an dieser Stelle stadtauswärts gesperrt, weil die Stadt die Bushaltestelle behindertengerecht umgestalten ließ.

Als die Arbeiter endlich wieder abzogen, war außer ein paar Veränderungen im Gehwegpflaster wenig Neues zu erkennen. Ein Unterstand, der den Busfahrgästen Schutz vor Wind und Wetter bieten kann, fehlte.

Bei Hersteller in Potsdam bestellt

Am Mittwoch wurde „Utopia“ dann montiert. Die Stadtverwaltung hatte sich für dieses Modell der Firma Tejbrand (Potsdam) entschieden, der Tochter eines schwedischen Herstellers für Straßenmobiliar. Es hat schon in Schwerte-Ost an der Lichtendorfer Straße und Am Quickspring die in die Jahre gekommenen Vorgänger abgelöst.

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Auf Betonfundamenten fest verschraubt, steht das neue Wartehäuschen am Nordwall zwischen dem Bürgersteig und dem kleinen Parkplatz. Es bietet eine kurze Bank, auf der drei schmale Personen sitzen können, und eine Vitrine für Fahrpläne. Auch Kabel für die Beleuchtung sind angeschlossen. Und davor sollen Noppen- und Rillensteine, die sogenannten Taktilen Elemente, sehbehinderte Menschen sicher über die Straße geleiten.

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