Ihr Mirabell Kosmetikstudio hat Mirella Kieloch am Rosenweg 82 neueröffnet. © Reinhard Schmitz
Kosmetikstudio

Renovierung und Neueröffnung trotz Corona: „Ich habe es einfach durchgezogen”

Kosmetikstudios dürfen seit Montag unter Auflagen wieder öffnen – auch das Schwerter Studio von Mirella Kieloch. Im Lockdown war die Kosmetikerin nicht untätig. Sie feierte quasi Neueröffnung.

Seit 11 Jahren ist Mirella Kieloch selbstständig. Zunächst betrieb sie ein Kosmetik- und Nagelstudio zusammen mit einer Kollegin am Rosenweg 82 in Schwerte. Seit Anfang des Jahres betreibt sie das „Mirabell Kosmetikstudio“ alleine. Zumindest theoretisch. Denn wie alle anderen Kosmetikstudios auch, musste sie bereits im November 2020 wegen des Corona-Lockdowns schließen.

„Eigentlich ist das eine Katastrophe. Hätte ich nicht meinen Mann, der mir den Rücken frei hält, wäre es sehr schwierig und nicht machbar für mich“, erzählt Mirella Kieloch. „Corona hat uns Kosmetiker wirklich runtergezogen.“

Zeit für Renovierung genutzt

Doch trotz Corona hat Mirella Kieloch ihr Kosmetikstudio komplett renoviert. „Ich habe schon lange vorgehabt zu renovieren. Die Sachen dafür waren alle schon da. Also habe ich es einfach durchgezogen“, so Kieloch. Geholfen haben dabei einige Freunde. „Dafür bin ich sehr dankbar.”

Seit Montag (8.3.) darf sie wieder öffnen. „Ich bin glücklich, dass es weitergeht und dass ich die Kunden jetzt im frisch renovierten Studio begrüßen kann.“

Ein Kamin trägt mit zur entspannten Atmosphäre bei. © Reinhard Schmitz © Reinhard Schmitz

Neben kosmetischen Behandlungen und zum Beispiel Augenbrauen-Lifting bietet Mirella Kieloch auch Spa-Behandlungen wie Hot-Stone-Massagen an. „Ich möchte, dass sich die Kundinnen hier wirklich eine Auszeit nehmen. So ein Termin kann drei Stunden dauern. Dann schließe ich den Laden ab und bin nur für die eine Kundin da“, erklärt Kieloch.

Öffnung nur mit Auflagen

Sie dürfe alle ihre Leistungen wieder anbieten, allerdings nur unter Auflagen. „Zum Beispiel bei der Fußpflege, bei der Arbeit an den Fingernägeln oder beim Lifting müssen die Kundinnen eine FFP-2 Maske tragen. Ich selbst trage zusätzlich ein Visier. Bei Gesichtsbehandlungen muss ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorliegen“, erklärt Kieloch.

Doch das sei derzeit noch so ein Problem. „Es ist doch unlogisch: Wir dürfen öffnen, aber man braucht einen tagesaktuellen Test. Die sind aber für die Kundinnen nicht zu bekommen.“ Deswegen hat Kieloch gleich Corona-Tests für ihre Kundinnen bestellt, damit sie sich testen können.

„Hoffe, dass sich alle impfen lassen“

Mirella Kieloch hatte schon immer den Traum, Kosmetikerin zu werden. In Polen geboren und aufgewachsen, ist sie der Liebe wegen nach Deutschland gekommen. „Ich habe hier geheiratet und auch hier die Kosmetikschule und die Fußpflegeschule besucht. Später habe ich mich noch im Wellnessbereich weitergebildet und einen Kurs zum Thema Wimpern- und Augenbrauenlifting besucht.“ Auch die Behandlung von Problemhaut und Akne gehört zu ihrem Repertoire.

Das Mirabell Kosmetikstudio am Rosenweg 82.
Das Mirabell Kosmetikstudio am Rosenweg 82. © Reinhard Schmitz © Reinhard Schmitz

Nun hofft Mirella Kieloch, dass die Corona-Einschränkungen bald vorbei sind. „Ich hoffe, dass sich alle impfen lassen und das die Leute bald wieder ohne Beschränkungen kommen dürfen.“

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