Regen verdirbt Kunden und Einzelhändlern den Spaß am Schwerter Frühlingserwachen

Verkaufsoffener Sonntag

Das „Frühlingserwachen“ der Schwerter Werbegemeinschaft fiel ins Wasser. Der verkaufsoffene Sonntag litt unter dem wenig einladenden Regenwetter. Es hörte kaum mal auf zu regnen.

Schwerte

, 03.03.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Regen verdirbt Kunden und Einzelhändlern den Spaß am Schwerter Frühlingserwachen

Schirmen und Kapuzen prägten das Bild beim „Frühlingserwachen“. © Bernd Paulitschke

Das Wetter erwies sich am verkaufsoffenen Sonntag als echter Spielverderber. Von wegen „Frühlingserwachen“: Es regnete schon, als die fliegenden Händler und Streetfood-Köche am Morgen ihre Stände aufbauten. Und es hörte auch später nicht auf.

So musste Peter Rienhöfer von der Werbegemeinschaft tatenlos zusehen, dass manche Händler gar nicht erst kamen, ihre Aktivitäten außerhalb der Geschäfte von vornherein oder im Laufe des Nachmittags einstellten.

„Zwölf Jahre lang haben wir Glück mit dem Wetter gehabt“, sagte der Optiker beim Blick aus seinem Schaufenster in Richtung Hüsingstraße, „jetzt hat es uns erstmals im Stich gelassen.“ Es seien deutlich weniger Passanten in der Innenstadt unterwegs als an anderen verkaufsoffenen Sonntagen, konstatierte er.

Ehrenamtliche können kaum die Standgebühr erwirtschaften

Das bestätigten auch die Ehrenamtlichen vom Adimali-Verein, die am Cava-dei-Tirreni-Platz Kuchen, Waffeln und indische Reibeplätzchen anboten. „Wir sind froh, wenn wir heute überhaupt die Standgebühr erwirtschaften“, beklagte eine der emsigen Bäckerinnen.

Regen verdirbt Kunden und Einzelhändlern den Spaß am Schwerter Frühlingserwachen

Die Ehrenamtlichen vom Adimali-Verein verloren trotz des schlechten Wetters ihre gute Laune nicht. © Bernd Paulitschke

Während das Wetter auch den Streetfood-Markt an der Bahnhofstraße mit seinen kulinarischen Angeboten ungemütlich machte, bildeten sich in den Modehäusern zeitweise sogar Schlangen an den Kassen und vor den Umkleidekanbinen.

Von Windstille und Trockenheit profitierten auch die Cafés und Eisdielen, in die sich etliche Passanten flüchteten und um einen freien Tisch kämpften. Dagegen waren die überdachten Sitzplatz-Angebote auf Markt und Bahnhofstraße allenfalls für kurze Momente gefragt.

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