Rat der Stadt Schwerte tagt unter Corona-Auflagen wieder im Mai

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Wegen der Coronakrise konnten die Schwerter Politiker länger nicht in Ausschüssen oder im Rat zusammensitzen. Das soll sich ändern. Für den 13. Mai ist eine Sitzung angesetzt.

Schwerte

, 17.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Rat tagt eigentlich in der Aula des Friedrich-Bährens-Gymnasiums, weil der Ratssaal nach einem Dachschaden immer noch saniert wird. Wegen der strengen Corona-Auflagen wird man im Mai in die Alfred-Berg-Sporthalle ausweichen.

Der Rat tagt eigentlich in der Aula des Friedrich-Bährens-Gymnasiums, weil der Ratssaal nach einem Dachschaden immer noch saniert wird. Wegen der strengen Corona-Auflagen wird man im Mai in die Alfred-Berg-Sporthalle ausweichen. © Reinhard Schmitz (Archiv)

Auch die Lokalpolitik in Schwerte will sich Stück für Stück wieder dem Normalzustand annähern. Deshalb wird am 13. Mai die erste Ratssitzung seit beginn der Coronakrise stattfinden. Natürlich unter den notwendigen Sicherheits- und Hygieneauflagen.

Statt 38 Ratsmitgliedern werden nur 22 an der Sitzung in der Alfred-Berg-Sporthalle teilnehmen. So kann trotz allem das Mehrheitsverhältnis gewahrt werden. Bürgermeister Dimitrios Axourgos hat sich gemeinsam mit politischen Verantwortungsträgern des Schwerter Stadtrates im Rahmen einer Telefonkonferenz darauf verständigt.

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„Ich bin froh, dass wir damit der Normalität wieder ein Stück näherkommen und demokratische Beschlüsse fassen können, ohne eine Dringlichkeitsentscheidung erwirken zu müssen“, so das Stadtoberhaupt. „Viele wichtige Pläne und Projekte, die von der Verwaltung erarbeitet wurden, benötigen zur Umsetzung nun die politische Beratung und Zustimmung.“

Zuhörer können auf der Tribüne in der Sporthalle Platz nehmen

Neben dem Bürgermeister, gleichzeitig auch Vorsitzender des Rates, werden an der geplanten Ratssitzung im Mai je acht Vertreter der CDU und SPD, drei Vertreter der Grünen, jeweils ein Mitglied der WfS, der Partei Die Linke und ein fraktionsloses Ratsmitglied teilnehmen.

Die Fraktionen bestimmen selbst, welche Ratsmitglieder sie zur Sitzung entsenden. So können sie Risikopersonen schützen und deren Ansteckungsgefahr verringern.

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Die Alfred-Berg-Sporthalle (Im Bohlgarten) eignet sich als Ausweichort, weil hier alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Und weil der Rat in öffentlicher Sitzung tagt, können Zuhörer in vorgeschriebenen Abständen auf der Tribüne Platz nehmen.

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