Die Markierung auf der Fahrbahn ist erst einige Monate alt und blättert schon ab. © Jörg Bauerfeld
Baustellen in Dortmund

Radweg ins Nirgendwo und Fertigungsfehler: Neues Bauwerk ist in der Kritik

Die Bahnunterführung im Dortmunder Süden war eh immer wieder in der Kritik. Jetzt ist sie fertig und sorgt weiterhin für Diskussionsstoff. Denn etwas ist nicht richtig gelaufen.

Nein, die Stadt habe damit nichts zu tun, das falle unter die Gewährleistungsfrist der ausführenden Firma. Aplerbecks Bezirksbürgermeister ist nicht gerade amüsiert. „Es ist einfach ärgerlich, dass eine Firma nicht in der Lage ist, vernünftige Linien zu ziehen“, sagt Jürgen Schädel.

Der Grund ist der angedeutete Fahrradstreifen an der neuen Bahnunterführung an der Sölder Straße. Der ist erst im November mit weißer Farbe auf die Fahrbahn gezeichnet worden.

Und verschwindet nun schon wieder so langsam. Sicher eine Kleinigkeit, aber durchaus ein Aufreger, hatte die Bezirksvertretung doch vehement auf eben diesen Fahrradstreifen gepocht.

Mittelfristig soll die Radwegeverbindung verbessert werden

„Denn, es ist so vorgesehen, dass hier mittelfristig die Radwegeverbindungen verbessert werden“, sagt Schädel. Mit dem Neubau der Unterführung hätte man sofort im Brückenbereich für eine Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer gesorgt.

Einigen Bürgern war nämlich schon aufgefallen, dass der Radweg auf der Sölder Straße, der eben in der Unterführung noch markiert ist, plötzlich einige Meter dahinter im Nichts verschwindet. Doch scheinbar ist dies nur eine Momentaufnahme.

„Der Radstreifen wird weitergeführt. Zwar noch nicht in diesem Jahr aber die Bezirksvertretung hat dies in die Gespräche mit der Stadt eingebracht“, sagt Jürgen Schädel. Der fordert jetzt erst einmal eine Auffrischung der Fahrbahnmarkierung – zeitnah.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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