Neue Route: Bald grünes Licht fürs Grüne Band

WESTHOFEN Das Grüne Band - der Verbindungsweg zwischen der Ruhr und den Naturschutzgebieten - steht kurz vor seiner Vollendung.

von von Heiko Mühlbauer

, 31.07.2008, 19:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Manfred Alhaus und Helfer streichen den Wasserschieber für das Grüne Band.

Manfred Alhaus und Helfer streichen den Wasserschieber für das Grüne Band.

Als verbindendes Element wählte Althaus, der selber einst bei den Wasserwerken arbeitete, die Wassergewinnung. So begegnet man auf dem Weg zwei großen Schiebern und einer Absperrklappe, die einst ins Leitungsnetz eingebaut waren. Aber auch der Löschteich und die ehemalige Brauerei W. Wenker sind Orte, die unmittelbar mit dem Gebrauch von Wasser verbunden sind. Seinen Ursprung nimmt das Grüne Band am Naturfreundehaus auf dem Ebberg. Auf einer Schautafel gibt es Erläuterungen zum Naturschutzgebiet und zur 50-Pfennigswiese. Für die Inhalte dieser und der weiteren Tafeln hat Manfred Althaus mit seinem Team aus ehemaligen Stadtwerke-Mitarbeitern und Mitgliedern der SPD Westhofen gesorgt.

Überhaupt entstand das Projekt ohne Kosten für die öffentliche Hand. Denn Schieber, Farben, Schilder und Beschriftungen wurden gespendet. So unterstützten die Wasserwerke die Aktion, genauso wie heimische Unternehmen. Für die anstehenden Arbeiten rekrutierte Althaus, der auch Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Westhofen ist, Freunde, ehemalige Arbeitskollegen und Parteimitglieder. Heimatvereinsvorsitzender Lothar Meißgeier steuerte seine Sachkunde bei. Schließlich geht es um die Geschichte der ehemaligen Freiheit, nicht nur als Wassergewinnung für das Ruhrgebiet. Die war übrigens ein Unfall des Steinkohlebergbaus. Erst als der Grundwasserspiegel in Dortmund durch die Zechen rapide absank, zog die Nachbarstadt mit ihrer Wassergewinnung ins Ruhrtal. Und hier endet auch das Grüne Band, an der Ruhr, mit einem Blick auf das Wassergewinnungsgebiet, das heute auf der südlichen Ruhrseite liegt.

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