Nichts mehr außer Efeu blieb nach dem Abtransport von dem Grünstreifen an der Hagener Straße übrig. © Heiko Mühlbauer
Stadtpolitik

Nach Baumfällungen Hagener Straße: CDU will, dass die Stadt mehr Druck aufbaut

Die CDU will die Baumfällungen des Landesbetriebs Straßen NRW politisch noch einmal diskutieren. Das Land müsse bei der Entschädigung großzügig sein.

Es war ein Aufreger im vergangenen November, als der Landesbetrieb Straßen NRW eine ganze Baumreihe an der Hagener Straße fällen ließ. Zum einen gehörten die Bäume nicht dem Land, wie vom Landesbetrieb angenommen, sondern der Stadt. Zum anderen hatte man die Aktion bei der Stadt als Gehölzpflege entlang der Straße angemeldet.

Aber auch entlang der Wannebachstraße und der Ruhrtalstraße ließ der Landesbetrieb zahlreiche Bäume auf eigenem Gelände fällen.

Landesbetrieb hatte sich entschuldigt

Mittlerweile hat sich der Landesbetrieb zumindest für den Fall Hagener Straße entschuldig, und man verhandelt über eine Neuanpflanzung. Doch die CDU-Fraktion im Rat wünscht sich mehr Druck von Seiten der Stadt.

Deshalb hat man einen Antrag an den Rat der Stadt gestellt und fordert, dass die Verwaltung der Stadt Schwerte auf Straßen NRW insofern einwirkt, dass die im November letzten Jahres durchgeführten massiven Rodungsmaßnahmen an drei Straßen auf Schwerter Stadtgebiet durch Wiederaufforstungen und Neuanpflanzungen in angemessenem Umfang wieder ausgeglichen werden.

Dabei bezieht sich die Fraktion auf einen Leserbrief in den Ruhr Nachrichten, in dem Burkhard Eckelsbach forderte, möglichst große Bäume nachzupflanzen, weil kleine Bäumchen erst in Jahrzehnten denselben ökologischen Wert hätten.

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Ist mit Überzeugung Lokaljournalist. Denn wirklich wichtige Geschichten beginnen mit den Menschen vor Ort und enden auch dort. Seit 2007 leitet er die Redaktion in Schwerte.
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Heiko Mühlbauer

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