Mit Neubaugebieten dem demografischen Wandel trotzen

FDP-Fraktion

SCHWERTE Mit Neubaugebieten für junge Familien dem demografischen Wandel trotzen statt nur zu reagieren. Diese Forderung stellt Ratsherr Wolfgang Schilken auf. „Dem demografischen Wandel mit abnehmender Bevölkerungszahl in Schwerte darf nicht tatenlos zugesehen werden“, so das FDP-Ratsmitglied.

von Ruhr Nachrichten

, 03.01.2010, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Neubaugebiet Alter Dortmunder Weg.

Das Neubaugebiet Alter Dortmunder Weg.

  Schilkens Schlussfolgerung: „Im Flächennutzungsplan hat die Stadt zu wenig neue Wohnbaugebiete ausgewiesen.“ Und mit dem Baulandmanagement habe man das falsche Instrument angewandt. „Wenn wir in Schwerte zu den Gewinnern des demografischen Wandels zwischen den konkurrierenden Städten und Gemeinden gehören wollen, muss die Stadt ihre geografischen Besonderheiten nutzen“, so Schilken weiter.

Schwerte liege am Rande der Ballungszone südlich von Dortmund, biete gute Einkaufsmöglichkeiten und habe attraktive Naherholungsgebiete direkt vor der Tür sowie gute Verkehrsverbindungen in andere Städte. Auch der Flughafen Dortmund ist nah, ohne dem unmittelbaren Fluglärm ausgesetzt zu sein.  Viele Menschen, vor allem junge Familien, entschieden sich bewusst für einen Neubau und nicht für ein bereits bestehendes Haus. Entscheidend sei die Lage und die Qualität der Immobilie.

Als beispielhafte Neubaufläche, die dem demografischen Wandel entgegen wirken könne, weist Wolfgang Schilken auf eine Ackerfläche westlich von Wandhofen hin. Diese Fläche würde nicht nur die Eigenständigkeit von Wandhofen stärken, sondern auch die Steuerkraft der Stadt erhöhen. Falsch sei dagegen der Erwerb von Flächen an der Holzstraße gewesen, wo das Baulandmanagement zu überhöhten Preisen in wenig attraktiver Lage Bauland erworben habe.

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