Landwirte warnen vor Gefahren durch Hundekot

Gassi-Gehen

Für die Landwirte ist es ein leidiges Thema: Hundekot in Wäldern und Wiesen können für ihre Tiere zur echten Gefahr werden. Die örtlichen Landwirte stellen deshalb Regeln auf.

von Maximilian Stascheit

Schwerte

, 11.05.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Landwirte warnen vor Gefahren durch Hundekot

In der Umgebung von Wiesen und Feldern sollten Hunde an der Leine gehalten werden. © picture alliance / dpa

Dass der Hund ein tolles Familienhaustier ist, möchte Hans-Heinrich Wortmann nicht bestreiten. Doch der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Mitte bittet darum, beim Gassi-Gehen in der Natur und auf Feldwegen einige Regeln zu beachten. „Besonders hier in den ballungsraumnahen Regionen suchen viele Menschen mit ihren Hunden Erholung im Grünen“, weiß auch Bernd Schulte, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Schwerte.

Wichtig sei, so die beiden Landwirte, dass Hunde besonders jetzt im Frühjahr angeleint würden. Bodenbrütende Tiere dürften den Vierbeinern nicht zum Opfer fallen. Zudem sei es wichtig, in der Nähe von weidenden Rindern, Schafen oder Pferden gut auf den eigenen Vierbeiner zu achten, heißt es in einer Pressemitteilung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. Schnell könne ein Hund eine ganze Herde in Panik versetzen. Selbst der stabilste Zaun halte eine panische Herde nicht auf.

Vorwurf: Schwerter unterschätzen Gefahr durch Hundekot

Eine vielfach unterschätzte Gefahr sei Hundekot in Wiesen und Weiden. Er könne bei Rindern beispielsweise zu Fehl- und Totgeburten führen. „Vielen Hundebesitzern in Schwerte ist das nicht bewusst. Sie denken, Hundekot sei gleich Kuhfladen, Gülle oder Mist“, so Bernd Schulte. Die gefährlichen Krankheitserreger befänden sich aber hauptsächlich im Kot von Fleischfressern.

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