Kunst mit der Natur und in der Natur

VILLIGST „Baum des Lebens“, „reif für die Insel“ oder einfach „erinnern“: Titel wie diese tragen die Werke von 25 Teilnehmerinnen beim Land Art-Projekt im Haus Villigst, die gestern präsentiert wurden: künstlerische Eingriffe in die Natur.

von von Thomas Backs

, 04.07.2008, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bianca Klapproth hat die helleren Steine zu einem "Baum des Lebens" angeordnet.

Bianca Klapproth hat die helleren Steine zu einem "Baum des Lebens" angeordnet.

Andreas Licht vom Haus Villigst leitete die Fortbildung im Pädagogischen Institut. „Wir haben uns in dieser Woche auf eine Reise begeben. In die Natur, in die Welt von Andy Goldsworthy und in uns selbst“, sagte Licht gestern zu Beginn der Diashow im Medienzentrum von Haus Villigst, in der die Teilnehmerinnen die Woche noch einmal Revue passieren ließen, die entstandenen Werke betrachteten und die selbst verfassten Gedichte hörten. Der Engländer Andy Goldsworthy ist einer der wichtigsten Vertreter der Land Art. Aus Steinen, Ästen, Gras, Moos, Blättern und Bäumen sind nach seinem Vorbild in der Anlage von Haus Villigst an der Ruhr viele Werke entstanden, bei deren Erschaffung sich die Lehrerinnen auch mit sich selbst beschäftigten. Gemeinsame Andachten am Morgen und Abend bildeten den Rahmen für die Fortbildung mit der Natur, in der Natur.

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