Stadt Schwerte

Städtischer Haushalt genehmigt: Noch werden schwarze Zahlen erwartet

Der Kreis Unna hat den städtischen Haushalt für 2022 genehmigt. Am Ende sollen schwarze Zahlen stehen. Ob dieser Plan angesichts der Ukraine-Krise und ihrer Folgen aufgeht, muss sich zeigen.
Jetzt wurde der Haushaltsentwurf genehmigt, der im September 2021 von Bürgermeister Dimitrios Axourgos (r.) und Kämmerer Niklas Luhmann (l.) in den Rat eingebracht worden war.
Jetzt wurde der Haushaltsentwurf genehmigt, der im September 2021 von Bürgermeister Dimitrios Axourgos (r.) und Kämmerer Niklas Luhmann (l.) in den Rat eingebracht worden war. © Ingo Rous

Die Zeit der vorläufigen Haushaltsführung im Rathaus ist vorbei. Die Haushaltssatzung der Stadt für das Jahr 2022 ist von Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke geprüft und das Haushaltssicherungskonzept genehmigt worden.

„Jetzt kann die reguläre Haushaltsbewirtschaftung starten, und die im Haushalt verankerten Projekte können angegangen werden“, sagte Kämmerer Niklas Luhmann in einer ersten Reaktion auf die Nachricht des Kreises Unna.

Das Haushaltssicherungskonzept habe die Voraussetzungen für die Genehmigung erfüllt, erklärte Mike-Sebastian Janke. Zur Aufstellung eines solchen Konzeptes ist die Stadt verpflichtet, weil die Überschuldung zwar verringert, aber noch nicht abgebaut worden ist. Der vollständige Abbau der Schulden ist deshalb als Ziel der Haushaltssicherung anzustreben.

Die Planungen sehen für das Haushaltsjahr 2022 ein positives Ergebnis vor, heißt es in einer Pressemitteilung. Inwieweit der Krieg in der Ukraine diese Annahmen beeinflusst, hänge für Schwerte wesentlich von einer schnellen und wirkungsvollen Hilfe von Bund und Land NRW ab.

Die Haushaltssatzung ist im Amtsblatt vom 28. März (Montag) veröffentlicht. Damit endet gleichzeitig die vorläufige Haushaltsführung nach den Vorgaben der Gemeindeordnung NRW.

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