Kabarettisten würzen kräftig nach

SCHWERTE Ihren Senf dazu geben wollen sie zu dem, was täglich in der Zeitung steht. „Nachgewürzt“ heißt der neue kabarettistische Rückblick im Zwei-Monats-Rhythmus in der Rohrmeisterei – präsentiert von den Ruhr Nachrichten.

von von Nicole Jankowski

, 04.07.2008, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fred Ape mischt mit.

Fred Ape mischt mit.

„Mit den Kleinkunstwochen und Veranstaltungen, die Fred Ape und Georg Delfmann hier organisieren, haben wir die Farbe Kabarett schon lange im Programm“, betonte Stiftungsvorstand Tobias Bäcker. Nun habe man auch dem Nachwuchs der Region eine Chance für den Bühnenauftritt geben wollen. Dabei legt jeder Künstler ganz eigene Schwerpunkte. Der Oberhausener Matthias Reuter erzählt seine Geschichten und Gedichte zum Beispiel am Klavier Lieder singend, kritisch-liebenswert bewegt er sich durch den Abend. Benjamin Eisenberg aus Bottrop, Jahrgang '82, hat dagegen einen eher trockenen Humor. Das politische Kabarett ist sein Steckenpferd. Und der Oberhausener Marco ‚Jonas' Jahn ist Meister darin, Alltagssituationen in witziger Lyrik auszudrücken.

Garniert wird der Abend, der in Zusammenarbeit mit dem Cabaret Queue entsteht, jeweils mit zwei erlesenen Gästen aus der Belle Cuisine der Kleinkunstszene. Am Donnerstag, 25. September, machen der Duisburger Kabarettist Ludger-K. und der Dortmunder Kabarettkünstler Fred Ape den Anfang. Christian Hirdes und Robert Griess sind am Donnerstag, 13. November, zu Gast.  Karten kosten im Vorverkauf 16, an der Abendkasse 18 Euro. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20 Uhr in der Halle 4.

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