In der JVA Schwerte hat sich einiges getan

SCHWERTE Mehr Platz, mehr Gefangene, neue Arbeitsräume - In der JVA hat sich seit den Erweiterungen der Haftanstalt im Mai 2005 einiges verändert.

von Von Larissa Heege

, 25.07.2008, 15:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hinter diesen Gittern leben 355 Häftlinge.

Hinter diesen Gittern leben 355 Häftlinge.

Der Weg durch den großen Innenhof, mit den hohen grauen Mauern führt zu den Arbeitsräumen. In der neuen Schreinerei ist gerade Dienstschluss, zwei Gefangene fegen den Boden. Daneben ist die Arbeitstherapie. Die Häftlinge stellen hier bunte Holz- und Tonfiguren her. Der nächste Arbeitsraum, den Groß aufschließt, steht leer. „Uns fehlen leider Aufträge von Unternehmen, um die Gefangenen ausreichend zu beschäftigen“, bedauert er. In der neuen Gefängnis-Gießerei sieht es mit Aufträgen besser aus. Seit 25 Jahren arbeiten die Gefangenen für die Walter Hundhausen GmbH in Schwerte. Hier werden nur Facharbeiter beschäftigt. Ein großer, kräftiger Gefangener, der sowohl in den alten als auch in den neuen Gießereiräumen gearbeitet hat, berichtet: „Die neuen Räume sind größer und haben bessere Maschinen, mit denen man genauere Arbeiten machen kann. Die Aufträge sind jetzt auch herausfordernder.“ Die Arbeit in den modernen Räumen gefalle ihm viel besser und es werde auch mehr auf Arbeitsschutz geachtet. Neben den neuen Arbeitsräumen und Häftlingszellen ist für die nächsten Jahre auch noch der Umbau des Besucherbereichs der Anstalt geplant.

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