In 80 Tagen um die Welt - Iserlohner Sommerlager hält in Schwerte

SCHWERTE "In achtzig Tagen um die Welt", dachte sich Phileas Fogg im gleichnamigen Buch von Jules Verne und setzte die Idee mit seinem Diener um. Unter demselben Motto erlebten die Jugendlichen des Sommerlagers ein ganz ähnliches Programm.

von von Nina Schwenzfeier

, 17.07.2008, 19:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Programm steht immer unter einem bestimmten Motto. Dieses Jahr: „In 80 Tagen um die Welt“. Am Mittwoch ist die Gruppe in Dortmund gestartet und bis Schwerte gelaufen – ohne Verpflegung. „Das Spiel dazu heißt: ’n Appel und ’n Ei“, erzählt Christian. „Dabei bekommt jeder Teilnehmer einen Apfel und ein Ei und muss dann per Tauschhandel versuchen, an etwas zu essen zu kommen.“ Auch einen Schlafplatz mussten sich die Jugendlichen selbst beschaffen. Bei der Veranstaltung geht es auch um Religion. Anthea ist 17 – und fährt als Betreuerin mit. „Ich finde die ganze Organisation toll. Die Gemeinschaft,“ schwärmt sie, „ist super. Wir sind alle Christen, das möchte ich weitergeben.“ Auch Ajise (14) ist begeistert: „Ich bin hier, weil es wirklich Spaß macht. Zuhause ist es langweilig.“ Darius (16) teilt diese Einstellung. „Die Gruppe ist klasse und wir haben gute Stimmung.“ Grinsend setzt Darius noch hinzu: „Wenn man nicht gerade verliert...“. Am Ende der Wanderung steht das Zeltlager in Iserlohn. Hier erwartet die Teilnehmer ein im Stil von Jules Vernes Roman eingerichtetes Zuhause. Dessen Geschichte sollen die Jugendlichen in weiteren Gesprächen auf Gott beziehen – und sich so kreativ mit diesem Thema beschäftigen.

  Nach der Ankunft im Lager werden sie in Ländergruppen eingeteilt und bekommen Gruppenzelte zugewiesen, die sie dann nach eigenen Vorstellungen gestalten können. Die restlichen Tage stehen im Zeichen der jeweiligen Länder.

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