"Ich werde nicht einfach so verschwinden"

Dirk Kienitz

SCHWERTE Sein politisches Schicksal ließ Dirk Kienitz noch offen. Von der Bildfläche will er auf jeden Fall nicht verschwinden. So viel war der unterlegene Herausforderer im Kampf um das Bürgermeisteramt sich selber schuldig.

von Von Heiko Mühlbauer

, 31.08.2009, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vom politischen Parkett will sich Dirk Kienitz nicht verabschieden.

Vom politischen Parkett will sich Dirk Kienitz nicht verabschieden.

Die ist diesmal weiblich, soviel steht fest. Zum ersten Mal ziehen mehr Frauen als Männer für die Sozialdemokraten in den Rat ein. Und das vor allem, weil vier der sechs direkt gewonnenen Ratssitze von Frauen erobert wurden. Weil auch noch drei Frauen über die Liste einziehen, tritt die SPD in der kommenden Wahlperiode mit sieben Frauen und sechs Männern im Rat auf. Überhaupt werden im neuen Rat der Stadt mehr Frauen denn je vertreten sein. Denn auch die CDU brachte sieben Frauen über Direktmandate in den Rat. Allerdings sind hier die ersten Listenplätze mit Männern besetzt, so dass bei den Christdemokraten die Männer mit einer Stimme in der Überzahl sind. Gleichstand heißt es bei den Grünen und den Linken. Lediglich FDP und WfS wollen komplett ohne Frauenpower durch die Ratsperiode kommen.

Die CDU-Fraktion will sich bei der Findung Zeit lassen. Für den 14. September ist eine gemeinsame Sitzung mit alter und neuer Fraktion geplant. Wie die Posten besetzt werden, wolle man dieses Mal hinten anstellen, verriet Marco Kordt, der erneut direkt in den Rat gewählt wurde. "Wir haben da ja alle Zeit der Welt." Erst im Oktober wird der neue Rat der Stadt zusammentreten. 

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