„Lauf für das Leben“

Schwerter Hospizlauf 2022: Läufer gehen live und virtuell an den Start

Der dritte Sonntag im September (18.9.) ist nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder der Hospizlauf-Sonntag. Ein bisschen wird es aber ablaufen wie in der Corona-Pause.
Nach zwei Jahren Pause können die Läufer wieder in der Schwerte Innenstadt laufen.
Nach zwei Jahren Pause können die Läufer wieder in der Schwerte Innenstadt laufen. © Bernd Paulitschke

Zum 18. Mal findet die im Schwerter Jahreskalender fest verankerte Wohltätigkeitsveranstaltung „Lauf für das Leben“ statt. Dabei ist sie diesmal traditionell und neu in einem. Traditionell ist der Start um 11 Uhr am Postplatz und traditionell ist auch die Laufstrecke, die vom Postplatz durch den Senningsweg, die Poststraße, die Bahnhofstraße, den Stadtparkt und die Eintrachtstraße führt.

Der Postplatz ist wieder Treffpunkt und Standort der Essens- und Getränkeangebote. Organisator Peter Blaschke und sein Team moderieren, die Trommelklänge der Rhythmus-Gruppe „Ya Ya Néne“ feuern die Läuferinnen und Läufer an und auch die Star Wars Krieger der German Garrison haben ihr Erscheinen angekündigt. Der Lauf endet um 17 Uhr.

Es gibt auch einen virtuellen Hospizlauf

Neu ist indes, dass der Lauf im Zeitraum vom 27. August bis zum 17. September auch virtuell stattfindet.

„Nachdem im vergangenen Jahr der Hospizlauf Corona-bedingt virtuell organisiert war und wir sehr viele positive Rückmeldungen von Laufgruppen erhalten haben, die es toll fanden, an frei gewählten Orten und Zeiten zugunsten des Schwerter Hospizes zu laufen, möchten wir in diesem Jahr beide Varianten anbieten“, begründet Jochen Bösel, Vorsitzender der Hospiz-Initiative, die Entscheidung.

Für die virtuellen Läufe steht die im letzten Jahr aufgebaute Website schwerter-hospizlauf.de/ zur Verfügung, auf der auch die Infos zum Hospizlauf live verfügbar sind. Über die Website erfolgen zudem die unkomplizierte Anmeldung und die Überweisung der erlaufenen Spenden.

Besuch für ein Foto

Wer möchte, teilt Ort und Zeit des eigenen Laufs auf der Website mit und wird von den Organisatoren mit dem Hospizlauf-Banner zum Start für ein Foto besucht. „Im vergangenen Jahr haben wir 26 Gruppen mit unserem Banner besucht und auf den Fotos beste Stimmung eingefangen und sie sofort auf der Website online gestellt“, berichtet Helmut Bernhardt, Schatzmeister der Initiative von seinen Erfahrungen.

Ganz einfach war es für den Vorstand der Hospiz-Initiative nicht, sich für die Durchführung des Laufs in beiden Varianten zu entscheiden. Schließlich schultert man mit dem Hospiz-Ausbau gerade das größte und teuerste Bauprojekt in der Geschichte des Vereins, was natürlich arbeitsintensiv ist und viele Kräfte bindet.

„Doch schnell war klar, dass wir den Hospizlauf live am Postplatz wieder haben wollen“, fasst Jochen Bösel das Ergebnis der Vorstandsdiskussion zusammen: „Wir sind es den vielen Läuferinnen und Läufern, den Sponsoren und Unterstützern und den Schwerter Bürgerinnen und Bürgern auch schuldig.“

Außerdem könne man angesichts einer Bauinvestition von mittlerweile 1,4 Millionen Euro wirklich jeden Spenden-Cent gebrauchen.

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