Hilferuf aus Adimali wegen der Corona-Krise

Coronavirus

Die Spender des Vereins „Hilfe für Adimali“ können stolz sein, was sie mit ihrem Geld erreicht haben. Doch jetzt, während der Corona-Pandemie, kommt ein Hilferuf aus dem Süden Indiens.

Schwerte

, 26.04.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Krankenhaus in Adimali steckt wegen der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten.

Das Krankenhaus in Adimali steckt wegen der Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten. © Verein Hilfe für Adimali

Doro Wolfgart, Schriftführerin des Vereins „Hilfe für Adimali – Freundeskreis Schwester Aquina“, steht in regelmäßigem E-Mail-Austausch mit Reverent Sr. Lincey, dem Kontakt-Mann für das Krankenhaus Morning Star Medical Centre.

Dieser berichtet, dass das Krankenhaus auch dank der Spenden aus Schwerte hochspezialisiert Patienten vom Grauen Star (Katarakt) befreien kann.

Jetzt jedoch nicht mehr. Denn das Krankenhaus behandelt auf Anweisung der Regierung Corona-Patienten. 15 Räume wurden isoliert, zum Zeitpunkt der Mail gab es drei Intensiv-Patienten.

Keine Zuschüsse von der Regierung

Reverend Lincey berichtet, dass die aktuelle Ausnahme-Situation die Einrichtung stark belastet. Denn das Morning Star Medical Centre ist ein Privat-Krankenhaus und bekommt deshalb keine staatlichen Hilfen, zahlende Patienten bleiben wegen der Corona-Patienten aber aus.

Deshalb ist der Einkauf von Schutzausrüstung für das Krankenhauspersonal nicht mehr möglich. Doro Wolfgart berichtet, dass der Schwerter Verein aus diesem Grunde 2800 Euro Soforthilfe gewährt hat. Doch das Geld wird laut der Schilderungen nicht lange vorhalten, denn auch die Corona-Patienten in Adimali benötigen mehr als die zwei vorhandenen Beatmungsgeräte.

Der Verein „Hilfe für Adimali – Freundeskreis Schwester Aquina“ bittet daher um Spenden.

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