Seit Montag gibt es wieder Leben in den Fluren der Lenningskampschule. Die Schüler sind zurück, allerdings vorerst im Wechselunterricht. © Aileen Kierstein (Archiv)
Schulöffnungen

Getrennte Jahrgänge und Maskenpflicht – die Schulen in Schwerte sind wieder geöffnet

Seit Montag dürfen zumindest die Grundschüler und die Abschlussjahrgänge im Wechsel an ihre Schulen zurückkehren. Schulleiter aus Schwerte erzählen, wie der Neustart bei ihnen läuft.

Lange durften Schüler nur auf Distanz unterrichtet werden. Seit Montag (22.02.) dürfen nun zumindest die Grundschüler und auch die Abschlussjahrgänge wieder im Wechselunterricht starten.

An der Lenningskampschule wurden die Klassen in A und B Gruppen aufgeteilt. „Die A Gruppen kommen montags und donnerstags, die B Gruppen dienstags und freitags. Am Mittwoch gibt es weiterhin Distanzunterricht für alle mit Videokonferenzen“, erklärt Schulleiter Martin Krämer.

Für die Kinder, die da sind, gilt seit Montag Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände. Vereinzelt habe es Kritik der Eltern zum Thema Maskenpflicht gegeben, aber alle Kinder hätten am Montag Maske getragen, so Krämer. Für Kinder bis zur Klasse 8 gilt allerdings, dass sie nicht zwingend medizinische Masken tragen müssen. Wenn diese auf den kleinen Gesichtern nicht passen, dürfen auch Alltagsmasken getragen werden.

Jahrgänge getrennt in den Pausen

In den Pausen werden die Jahrgänge strikt getrennt. „Der erste Jahrgang ist auf dem einen Pausenhof, der andere auf dem anderen. Zwischendurch wird getauscht und wenn deren Pause vorbei ist, kommen die Jahrgänge 3 und 4“, erklärt Krämer. Insgesamt seien die Pausen aber eher trübe. „Normalerweise gibt es hier eine Spielzeugausleihstation für die Pausen. Das fällt im Moment alles weg.“

Krämer und seine Kollegen sind auf der einen Seite froh, dass es wieder Präsenzunterricht gibt: „Wir sind alle Lehrer geworden, um mit den Kindern zusammenzuarbeiten. Und über Zoom funktioniert das mit Grundschulkindern nicht überwältigend gut. Wenn die Kinder in Echt vor einem sitzen ist, das natürlich einfacher.“ Dennoch: „Wenn man sich die Infektionszahlen anschaut, machen sich die Kollegen natürlich Sorgen, dass das schief geht. Da heißt es schon: ‚Hoffentlich erreichen wir die Osterferien‘.“

Auch an der Evangelischen Grundschule in Ergste ist man wieder in den Präsenzunterricht gestartet. „Es ist das erwartete Gewusel, aber es läuft“, berichtete Schulleiter Tobias Köhle bevor er auch schon weiter muss.

„Sehr diszipliniert“

Doch nicht nur die Grundschüler sind zurück in ihren Schulen. Auch die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen dürfen wieder starten. Am Friedrich-Bährens-Gymnasium sind also seit Montag die Jahrgänge Q1 und Q2 wieder im Präsenzunterricht, die in diesem oder im nächsten Jahr ihr Abitur machen.

„Wir haben die Schüler in Kooperation mit dem Ruhrtal-Gymnasium räumlich aufgeteilt. Das heißt, sie sitzen entweder in größeren Räumen oder sogar in zwei Räumen“, erklärt Schulleiter Heiko Klanke. Dadurch, dass für die Schüler die ganze Schule zur Verfügung stehe, sei das machbar.

Der Distanzunterricht habe mit den älteren Schülern gut funktioniert, aber „es gibt auch Fächer, wo man mal wieder in die Praxis muss.“ Man habe vor dem Neustart oft Rücksprache mit Eltern und Schülern gehalten.

Am Montag seien die Schüler sehr diszipliniert gewesen. „Alle haben mindestens medizinische Masken getragen, ein Großteil sogar FFP-2 Masken“, so Klanke. Nun müsse man schauen, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.