Gesundheitsamt hat wieder Zeit für wichtigen Test bei i-Männchen

dzSchuleingangsuntersuchung

Wegen Corona konnte das Gesundheitsamt lange keine Schuleingangsuntersuchungen machen. Viele Schwerter Kinder wären ohne den wichtigen Test eingeschult worden. Jetzt ändert sich etwas.

Schwerte

, 13.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange konnte das Gesundheitsamt keine Schuleingangsuntersuchungen für die zukünftigen Erstklässler durchführen. Wegen der Corona-Pandemie, allen Vorkehrungen, ständigen Virus-Tests und Abläufen fehlte schlichtweg das Personal.

„Eigentlich hatten wir den Plan, im Mai alle Untersuchungen an den Kindern durchzuführen. Das war aber zu Corona-Hochzeiten und wir konnten uns nur sehr eingeschränkt auf übrige Themen konzentrieren“, erklärt Kreissprecherin Constanze Rauert stellvertretend für das Gesundheitsamt.

Doch mittlerweile habe sich die Situation ja deutlich entspannt, so Rauert. Und das komme jetzt auch den Schuleingangsuntersuchungen zugute.

Übungen zur Schuleignung rund um den sechsten Geburtstag

Dabei handelt es sich um einen für alle Eltern verpflichtenden Termin. Bei der 30 bis 45-minütigen Untersuchung wird geprüft, ob die Kinder die medizinischen und psychologischen Voraussetzungen für die Grundschule besitzen.

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In Schwerte werden die Untersuchungen im Treffpunkt Gesundheit gemacht. Dazu gehören ein Hör- und Sehtest, Feststellung von Größe und Gewicht, aber auch Zahlenverständnis und Sprachentwicklung.

Für das kommende Schuljahr 2020/21 stünde diese Untersuchung im gesamten Kreis für rund 3450 Kinder an. Davon habe man mittlerweile 2800 untersuchen können. „Wir sind da also deutlich am Ball“, so Rauert.

Nur noch knapp zehn Prozent der i-Männchen ohne Untersuchung

Für Schwerte hingegen habe man insgesamt rund 430 potentielle i-Männchen. „Davon fehlen etwa noch zwei Dutzend. Man kann für Schwerte also sagen, dass wir fast durch sind.“

Auch in den übrigen Städten im Kreis sei man bereits auf einem guten Stand. In Fröndenberg und Werne beispielsweise müsse man nur noch eine gute handvoll Kinder untersuchen. In Lünen und Unna hingegen ist noch viel Bedarf, „aber man kann halt nicht überall gleichzeitig sein“, sagt Constanze Rauert.

Bis zum Ende der Sommerferien wolle man den Großteil der Untersuchungen abgeschlossen haben. Und man gehe beim Gesundheitsamt auch davon aus, dass das klappt. Seit Anfang Juni hätte man dann alle i-Männchen durchgecheckt und ihre Schuleignung geprüft, „natürlich kann es aber immer sein, dass der ein oder andere noch nachgeprüft werden muss“.

Kreis: „Schwerter Eltern kommen pünktlich und gut vorbereitet“

Im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte laufe aber alles nach Plan. Dort finden sich die Eltern mit ihren Kindern ein – „alle kommen pünktlich und gut vorbereitet“, heißt es vom Kreis – und müssen sich natürlich auch hier an feste Termine und an die Hygienepläne mit Sicherheitsabstand und Maske halten. „Das hat sich alles längst eingespielt“, berichtet Constanze Rauert, „wir sind zuversichtlich, dass alles klappt.“

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