Fünf Schwerverletzte bei nächtlichem Zusammenstoß auf der Ostentor-Kreuzung in Schwerte

Schwerer Verkehrsunfall

Selten ist die Béthunestraße so menschenleer wie gegen Mitternacht. Trotzdem krachten zwei Autos an der Kreuzung mit der Schützenstraße zusammen. Über die Ursache rätselt die Polizei noch.

02.06.2019, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünf Schwerverletzte bei nächtlichem Zusammenstoß auf der Ostentor-Kreuzung in Schwerte

Nächtlicher Unfall am Ostentor: Der silberfarbene Opel mit Jülicher Kennzeichen wollte nach links in die Schützenstraße einbiegen und stieß mit einem entgegenkommenden Suzuki Vitara zusammen. © Reinhard Schmitz

Schwer verletzt wurden fünf Männer bei einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 0.15 Uhr auf der Ostentor-Kreuzung ereignete. Nach Angaben der Polizei wollte ein 30-jähriger Schwerter mit einem silberfarbenen Opel nach links in die Schützenstraße abbiegen. Dabei krachte er mit einem entgegenkommenden grünen Suzuki Vitara mit griechischem Kennzeichen zusammen, der auf der Béthunestraße aus Richtung Villigst kam. Warum es zu der Kollision auf der selten so leeren nächtlichen Straße kam, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Fünf Schwerverletzte bei nächtlichem Zusammenstoß auf der Ostentor-Kreuzung in Schwerte

Die aufwendige Unfallaufnahme dauerte fast anderthalb Stunden. © Reinhard Schmitz

In dem Opel saßen neben dem Fahrer noch zwei 41 und 46 Jahre alten Begleiter, in dem Geländewagen ein 63-jähriger Grieche und sein 23-jähriger Sohn aus Iserlohn. Alle wurde nach der Erstbehandlung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verteilt. Jeweils zwei Verletzte nahmen das Marienkrankenhaus Goethestraße und das Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brackel auf, ein weiterer wurde in die Unfallklinik Dortmund eingeliefert. Lebensgefahr habe bei keinem der Beteiligten bestanden, so die Polizei. Nach Angaben der Feuerwehr hatten sich alle selbstständig befreit. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 9000 Euro geschätzt. Die Unfallaufnahme dauerte bis 1.40 Uhr. Im Einsatz waren die Hauptamtliche Wache der Feuerwehr, der Löschzug Mitte und der Rettungsdienst.

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