Flügelschlag der Zunge

SCHWERTE Pfft. Schhht. Plop. Immer wieder. Sssst. Pschhhht.Ffffth. Immer im Rhythmus mit ihren Instrumenten bewegen sich die Musiker, während sie ihren Saxophonen diese ungewöhnlichen Geräusche entlocken.

von Von Carolin Höher

, 22.07.2008, 13:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Quartett Sonic.art

Das Quartett Sonic.art

Im Programm hatte Sonic.art sowohl klassische als auch moderne Stücke, die abwechselnd von allen Musikern angekündigt und erklärt wurden.In der ersten Hälfte des Konzerts überzeugten sie die zahlreichen Zuhörer mit György Ligetis „6 Bagatellen“ und Alexandr Glasunows Quartett op. 109 von ihrer Spielfertigkeit und Koordination. Nach der Pause ging es dann nach einer kleinen Programmänderung weiter mit dem Tangozyklus von Astor Piazzolla, Schöpfer des Tango Nuevo.

Es folgte „Durch“ von Fabien Levy, ein außergewöhnliches, modernes und durch seine ungewohnten Töne überraschendes Stück, dessen Raffinessen, wie die Flatterzunge oder der Flügelschlag, von Annegret Schmiedl ausführlich und humorvoll erklärt wurden. Humor war überhaupt das Thema des Konzerts, denn den Saxophonisten konnte man den Spaß am Zusammenspiel deutlich ansehen.

Mit viel Witz und Körpereinsatz gelang es den Musikern ihren Instrumenten Leben einzuhauchen und mit überaschenden Tonfolgen dem Publikum viele Lacher zu entlocken. Nach einer eindrucksvollen Präsentation Dimitri Shostakovichs Eligie und Polka sowie der Zugabe „Serenite Comitte“ von Jean Francaix belohnte das Publikum „seine“ Saxophonisten mit verdient begeistertem Applaus.  K höh

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