Finn und Mila lieben den Pool ihrer Großeltern. Vor allem bei den heißen Temperaturen kommt die Abkühlung gerade recht. © Udo Hennes
Freizeit

Familie Vonhoff, wie viel Arbeit macht eigentlich so ein Pool?

Seit zwei Wochen ist der Pool vom Ehepaar Vonhoff fertig. Das freut auch die Enkelkinder. Thorsten Vonhoff erklärt, wie zeitaufwendig so ein Pool eigentlich ist.

Auf einer aufblasbaren Ananas herumdümpeln, nach einem Salto ins kühle Nass eintauchen oder Schwimmtraining für die Fitness: Der Pool von Thorsten Vonhoff und seiner Frau wird zurzeit voll ausgenutzt. Ein halbes Jahr, nachdem die Arbeiten im Garten des Ehepaars in Oberaden starteten, ist der Pool endlich fertig. Seit zwei Wochen kann die Familie darin schwimmen – und besonders die Enkelkinder haben Spaß an dem sieben Meter langen Becken.

„Es stehen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie die Bepflanzung an“, sagt Vonhoff, der sehr viele Arbeiten am Pool selbst erledigt hat. Apropos Arbeit. Wie viel Arbeit macht so ein Pool eigentlich, wenn er im Garten steht? Diese Frage beschäftigt jene, die mit dem Gedanken spielen, sich ebenfalls einen richtigen Pool in den Garten zu setzen, gerade vermutlich brennend.

Doch hier kann Thorsten Vonhoff beruhigen. „Ein Pool macht überhaupt nicht viel Arbeit“, sagt der Oberadener. Es laufe fast alles automatisch. Da gibt es zum Beispiel die Salzwasserelektrolyse, um eine keimfreie Wasserqualität zu gewährleisten. Die Vonhoffs haben sich für dieses System entschieden, weil weniger Chlor produziert wird und das Ganze dadurch hautfreundlicher ist. Zudem besitzen die Vonhoffs einen Poolroboter, der gröberen Dreck und Ablagerungen von Boden und Wänden saugt.

Die meiste Arbeit macht das Auf- und Abdecken des Pools

„Die meiste Arbeit ist eigentlich das Auf- und Abziehen der Plane morgens und abends“, sagt Vonhoff. Und ganz so viel Aufwand ist das freilich nicht. Vermutlich wird es auch noch einmal Arbeit machen, wenn der Pool vor dem nächsten Sommer einmal grundgereinigt werden will. Aber so etwas sind dann einmalige Aktionen.

Etwas Arbeit macht ein Pool also schon, es ist aber gut machbar. Auch die Kosten für Filteranlage, eventuell einem Poolroboter etc. sollten von vornherein mit bedacht werden.

Im Februar war der Pool, den Thorsten Vonhoff und seine Frau für sich und die Familie gebaut haben, noch nicht ganz fertig. Damals freute er sich gemeinsam mit seinen Enkeln Mila (5) und Finn (11) und seinem Sohn Tim (der der Onkel der Kinder ist) auf den Beginn der Pool-Saison – die jetzt in vollem Gange ist. © Stefan Milk (Archiv) © Stefan Milk (Archiv)

Für Familie Vonhoff war der Pool jedenfalls jede Arbeit und jeden Penny wert. Schon lange hat sie im vorhinein darüber nachgedacht, sich einen Pool in den Garten zu setzen. Nun ist er endlich da und ausgenutzt wird er allemal. Freilich nicht nur von den Enkelkindern, die jetzt noch öfter vorbeikommen, wie Thorsten Vonhoff schmunzelnd berichtet.

Er und seine Frau nutzen den Pool auch, um sich fit zu halten. Im Pool befindet sich eine Gegenschwimmanlage, die Gegenstrom erzeugt. Man schwimmt vor dieser Anlage und wird dank des Gegenstroms zurückgehalten, sodass man nicht vorankommt. Auf diese Weise kann man quasi normal schwimmen.

Fit halten im heimischen Pool

Vor dem Poolbau war Vonhoff noch etwas skeptisch und hat sich gefragt, ob das wirklich funktioniert. Jetzt klingt er nach den ersten Testversuchen begeistert: „Damit kann man sportlich richtig aktiv werden, es ist fast so als würde man normal schwimmen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.“

Auch solche zusätzlichen Funktionen sollten vor dem Poolkauf bzw. Poolbau bedacht werden. Freilich kann man sich aber auch mit Saltos gut fit halten, wie Vonhoffs Enkel Finn eindrücklich zeigt. Da der Pool tief genug ist, kann man sich ordentlich austoben.

Thorsten Vonhoff ist handwerklich geschickt und konnte so viele Arbeiten am Pool selbst erledigen. © Stefan Milk (Archiv) © Stefan Milk (Archiv)

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich übrigens darauf einstellen, dass der Pool frühestens im nächsten Jahr starten kann. Denn wie der Kamener Poolbauer Klaus Braun, bei dem Vonhoff seinen Pool auch bestellt hat, jüngst erklärte, gibt es aktuell einen regelrechten Pool-Boom. Das liegt vermutlich an der Corona-Pandemie. Noch traut sich nicht jeder in den Urlaub und da macht man es sich gerne zu Hause schön. So wie eben zum Beispiel Familie Vonhoff – die für das perfekte Urlaubsfeeling sogar Palmen neben dem Pool hat.

Über die Autorin
Jahrgang 1991. Vom Land in den Ruhrpott, an der TU Dortmund studiert, wohnt jetzt in Bochum. Hat zwei Katzen, liest lieber auf Papier als am Bildschirm. Zu 85 Prozent Vegetarierin, zu 100 Prozent schuhsüchtig.
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Claudia Pott

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