Im Sommer hatte die SPD hatte zu einem Infogespräch mit dem Investor vor Ort eingeladen. Damals schienen alle Probleme ausgeräumt. © SPD Schwerte (Archiv)

Entscheidung über Neubaugebiet mit Eigenheimen in Geisecke vertagt

Die Nachfrage nach Immobilien ist riesengroß. In Geisecke sollen über 60 neue Häuser entstehen, doch die Entscheidung darüber wurde vertagt, weil man in anderer Sache Fragen an den Investor hat.

Für die 22 Reihenhäuser und 38 Doppelhaushälften, die in Geisecke am Westfelde gebaut werden sollen, gibt es bereits eine Warteliste. Doch wer darauf steht, wird sich vorerst gedulden müssen. Der Bauausschuss des Rates nahm das Thema am Mittwochabend (28.4.) von der Tagesordnung. Eigentlich sollte der Bebauungsplan für das Gelände beschlossen werden. Nach immerhin dreijährigem Vorlauf.

Noch Klärungsbedarf mit dem Investor

Doch die Ratsvertreter haben noch Klärungsbedarf und Nachfragen an den Investor, der hier bauen will, wie Simon Lehmann-Hangebrock von der SPD bestätigte. Die Sozialdemokraten hatten die Vertagung beantragt.

Dabei handelt es sich aber nicht um Fragen nach dem Baugebiet im Westfelde sondern nach einer Immobilie in der Innenstadt. Die Baufirma Beta aus Bergkamen betreibt in Schwerte nämlich aktuell zwei große Bauvorhaben. Das Neubaugebiet in Geisecke und ein Projekt in der Innenstadt – die Fläche, auf der einst der Stahlhandel Becker und Fleer beheimatet war.

48 Eigentumswohnungen und gefördertes Wohnen will die Beta dort entstehen lassen. Das Projekt stelle man aktuell aber zurück, weil man nicht über ausreichende Kapazitäten verfüge, hatte die Beta Anfang des Monats auf Anfrage der Redaktion erklärt.

Die Verzögerung dieses Bauprojekts hatte schon im Sommer für Unmut gesorgt. In einem Gespräch mit der SPD-Fraktion und der Beta-Geschäftsführung schien das aber ausgeräumt.

Über den Autor
Redaktion Schwerte
Ist mit Überzeugung Lokaljournalist. Denn wirklich wichtige Geschichten beginnen mit den Menschen vor Ort und enden auch dort. Seit 2007 leitet er die Redaktion in Schwerte.
Zur Autorenseite
Heiko Mühlbauer