Enge Zusammenarbeit zwischen Waldkindergarten und Naturfreunden

Wildbienenwand

Die Naturfreunde Schwerte und der Kindergarten Schwerter Wald möchten zusammen eine Fläche nutzen, die bisher leer stand und verwuchert. Dort soll eine Wildbienenwand aufgestellt werden.

Schwerterheide

, 14.08.2020, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dieser leeren und zugewucherten Fläche soll bald eine Waldbienenwand stehen. Eine Kooperation der Naturfreunde und des Waldkindergartens.

Auf dieser leeren und zugewucherten Fläche soll bald eine Waldbienenwand stehen. Eine Kooperation der Naturfreunde und des Waldkindergartens. © Laura Schulz-Gahmen

Neben den Naturfreunden Schwerte an der Waldstraße ist eine Fläche, die bisher leer steht. Dort wuchert allerhand Kraut und meterhohe Brombeersträucher, mussten auch schon entfernt werden.

Die Fläche gehört der Stadt Schwerte. Gepflegt wird sie allerdings mehrmals im Jahr von den Naturfreunden. Zwei Meter hoher Brombeerwildwuchs wurde bereits vom Bauhof beseitigt, da Gehweg und Zufahrt zum Teil zugewachsen waren. „Wir als Naturfreunde würden gerne diese Fläche übernehmen und entsprechend mit einer Blumenwiese herrichten“, schreibt Claudia Becker-Haggenej in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Naturfreunde und des Kindergarten Schwerter Wald.

Moderner Artenschutz und lebendige Umweltbildung

Geplant ist außerdem eine Wildbienenwand. Diese hat der Kindergarten über ein Förderprojekt gewonnen - im Wert von 18. 000 Euro. „Über eine nach außen sichtbare Installation der Infotafeln auf dieser Grünfläche wäre es z.B. möglich, modernen Artenschutz mit lebendiger Umweltbildung zu kombinieren.“, betont Daniel Schröder, Vorsitzender der Elterninitiative des Kindergartens. So könne in pädagogisch wertvoller Form an das Thema Wildbienenschutz herangeführt werden. Die Kinder des Kindergartens werden das Projekt über Jahre begleiten.

Daniel Schröder suchte das Gespräch mit dem Ratskanditaten der SPD Marc Seelbach und der Fraktionsvorsitzenden der Angelika Schröder. Die SPD hat mittlerweile eine Anfrage Zurverfügungstellung des Grundstückes an die Stadt gestellt. Die Pflege übernehmen die Naturfreunde, es könne nur Gewinner geben bei diesem Projekt.

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