Fotos: Einkaufen nur noch mit Maske - dafür sind mehr Geschäfte offen

dzViele Fotos

Am Tag eins der Maskenpflicht beim Einkaufen hielten sich die Schwerter an die Vorschriften. Sobald sie wieder draußen waren, zogen die meisten den Mundschutz aber schnell wieder herunter.

Schwerte

, 27.04.2020, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf einem roten Zettel an der Eingangstür erinnerte das Reformhaus Göschel seine Kunden an die neue Pflicht. „Nur mit Mundschutz eintreten“, mahnte die Aufschrift. Verkäuferin Regina Paap ging mit gutem Beispiel voran. Sie hatte sich sogar ein besonderes Modell besorgt: eine Art Visier aus Plexiglas, das mit einem Stirnband befestigt war. „Wir müssen viel reden“, erklärte sie. Da war das Modell praktischer. Wenn man einen Strohhalm benutzte, brauchte man es noch nicht einmal zum Trinken abzusetzen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Der erste Tag der Maskenpflicht in den Geschäften

Nur noch mit Corona-Mundschutz dürfen die Schwerter seit Montag die Geschäfte betreten. Dafür steht ihnen aber eine größere Auswahl an Läden zum Bummeln zur Verfügung - noch mehr haben wieder geöffnet.
27.04.2020
/
Die Scheiding-Filiale an der Ostentraße ist seit Montag wieder offen - Eintritt natürlich nur mit Mundschutz.© Reinhard Schmitz
In der Boutique Select an der Hüsingstraße wurde über die Maskenpflicht hinaus sogar noch eine Hände-Desinfektion angeboten.© Reinhard Schmitz
Seit heute gilt: Nicht mehr ohne Corona-Maske ins Geschäft.© Reinhard Schmitz
Pause von der Maske auf der Ruhebank für dem Schuhgeschäft Deichmann.© Reinhard Schmitz
Das alte Junge-Pioniere-Halstuch kam plötzlich zu neuem Einsatz beim Zeitunglesen vor der Ruhr-Nachrichten-Redaktion.© Reinhard Schmitz
Zu den Masken-Pionieren in Schwerte zählt das Sanitätshaus Tingelhoff an der Bahnhofstraße. Schon zur Eröffnung vor vier Wochen waren sie dort unverzichtbar.© Reinhard Schmitz
Vorschriftsmäßig mit Maske kam Gerhard Vogel zum Einkauf ins Reformhaus Göschel, wo Verkäuferin Regina Paap ein Plexiglas-Visiert trug.© Reinhard Schmitz
Auf die Maskenpflicht wies ein Schild am Eingang des Reformhauses Göschel hin.© Reinhard Schmitz
Geschützt ging Familie Lauhoff auf Einkaufsbummel am City-Center. Sie hatte Glück: Die Uroma hatte die Masken für alle genäht.© Reinhard Schmitz
Im Schuhhaus Hanna am Markt tragen (v.l.) Sabine Lohbach, Josy Göbel und Inhaberin Kim-Laura Przybyla schon seit der vergangenen Woche Mundschutz und Gummihandschuhe.© Reinhard Schmitz
Einkaufen bei Askania ist seit Montag wieder möglich - auf verkleinerter Ladenfläche und mit Maske.© Reinhard Schmitz
Schon auf dem Parkplatz wurde der Mundschutz übergestreift.© Reinhard Schmitz
Vorschriftsmäßig wurde auch bei Bücher Bachmann der Mundschutz getragen.© Reinhard Schmitz
In der Fußgängerzone konnte die Maske auch zum besseren Luftholen heruntergelassen werden.© Reinhard Schmitz
Nur wenige trugen die Maske auch draußen beim Bummel durch die Fußgängerzone weiter.© Reinhard Schmitz

Bei anderen beschlugen vor allem bei Stoffmasken sofort die Brillengläser. „Ich kann meine Frau nicht mehr sehen“, scherzte ein Passant, der den Schutz aber grundsätzlich gut fand. Eine andere Besucherin der Fußgängerzone dagegen schimpfte: „Jetzt nach sechs Wochen fangen sie damit an.“ Aber alle hielten sich an die Corona-Vorschrift. Dafür wurden sie beim Shoppen durch eine noch größere Geschäftsauswahl belohnt: Die Scheiding-Filiale war wieder offen - genauso wie der Askania-Markt auf verkleinerter Fläche und Woolworth im City-Centrum.

Nichts Neues war die Mundschutzpflicht für das Team vom Sanitätshaus Tingelhoff an der Bahnhofstraße, das zu den Masken-Pionieren der Stadt zählte und die Hygiene-Maßnahme schon bei der Eröffnung vor fünf Wochen praktizierte.

Lesen Sie jetzt