Nach dem Unfall zwischen Unna und Schwerte mussten Abschleppfahrzeuge und Aufräumteams anrücken. © Neumann
Autobahn 1

Drei Unfälle auf der A1 im Kreis Unna am Mittwoch – langer Stau wegen Aufräumarbeiten

Drei Unfälle nacheinander auf der A1 haben am Mittwoch Einsatzkräfte gefordert und teils lange Staus verursacht. Ein Lkw-Crash hat besonders aufwendige Aufräumarbeiten nötig gemacht.

Auf der Autobahn 1 hat es am Mittwoch mehrere Unfälle gegeben. Beteiligt waren an drei Orten insgesamt acht Fahrzeuge, vor allem Lastwagen. Schwer verletzt wurde zum Glück niemand, aber es wurden teils sehr aufwendige Aufräumarbeiten nötig. Noch am Abend staute sich auf der A1 in Richtung Köln der Verkehr zurück bis nach Kamen. Die Polizei Dortmund bestätigte rund acht Kilometer Rückstau.

Trauriger „Klassiker“: Aufgefahren am Stauende

Am Vormittag passierte der erste Unfall zwischen den Anschlussstellen Kamen und Unna mit drei beteiligten Lastwagen. Der erste bremste vor einem Stauende, der zweite bremste ebenfalls und wich nach rechts aus. Laster Nummer 3 fuhr dann auf den mittleren auf.

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Gemeldet wurden drei verletzte Personen, alle trugen aber zum Glück nur leichte Blessuren davon. Die Landung eines Rettungshubschraubers ließ Schlimmeres erahnen. Doch damit musste wohl kein Verletzter transportiert werden. Wie ein Polizeisprecher erläuterte, dient der Hubschrauber in vielen Fällen auch dazu, einen Arzt schnell zum Einsatzort zu bringen.

Unfälle in rascher Folge

Aufgrund der Hubschrauberlandung musste die A1 zwischen Kamen und Unna zwischenzeitlich voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr wieder weiter rollen, wenn auch eingeschränkt.

Kurz vor 15 Uhr gab die Polizei diesen Autobahnabschnitt wieder ganz frei. Bis dahin hatte sich aber schon längst der nächste Unfall ereignet – etwas weiter südlich und nach dem gleichen Schema. Ein Sattelzug bremste vor einem Stauende zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna und dem Westhofener Kreuz. Der Fahrer eines Lasters dahinter bemerkte dies offenbar zu spät. Ein Ausweichmanöver missglückte, und so kam es gegen 14 Uhr zum Zusammenstoß.

Dieselspur mehrere 100 Meter lang

Auch hier forderten Rettungseinheiten sicherheitshalber den Hubschrauber an, auch hier blieb es aber zum Glück bei leichten Verletzungen bei zwei Personen.

Allerdings wurde die Fahrbahn hier schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bei dem Zusammenstoß wurde bei einer der Zugmaschinen der Tank aufgerissen. Eine Dieselspur von einigen 100 Metern Länge habe sich über die Autobahn erstreckt, berichtete die Polizei – daher die lange Teilsperrung der Autobahn inklusive Stau.

Unfall Nummer 3 auf der A1 im Kreis Unna hatte sich am Nachmittag in Richtung Bremen ereignet. Drei Fahrzeuge waren kurz vor der Anschlussstelle Hamm-Bockum-Werne zusammengestoßen. Auch hier wurden Menschen leicht verletzt.

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