Dr. Papathanassiou: "Nicht mehr als 50 Stunden pralle Sonne im Jahr"

SCHWERTE Besonnen mit der Sonne umgehen. Diesen Rat gibt Dr. Georg Papathanassiou Urlaubern mit auf den Weg, um Hautkrebs vorzubeugen. RN-Redakteur Reinhard Schmitz sprach mit dem Dermatologen.

von von Reinhard Schmitz

, 01.07.2008, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Georg Papathanassiou warnt vor zu intensivem Sonnenbaden.

Dr. Georg Papathanassiou warnt vor zu intensivem Sonnenbaden.

Sommerzeit ist Sonnenzeit. Muss man die Strahlen jetzt komplett meiden?Dr. Papathanassiou: Nein. Sonne braucht der Mensch für das Immunsystem, den Knochenbau und nicht zuletzt für die Psyche. Aber es muss alles in Maßen bleiben.Gibt es Richtwerte?Dr. Papathanassiou: Man sollte im Jahr nicht länger als 50 Stunden der prallen Sonne ausgesetzt sein. Das gilt auch für Solarien, unter denen übrigens Kinder und Jugendliche gar nichts zu suchen haben."Kinder und Jugendliche sollten keinen Sonnenbrand bekommen"Aber Sonnenbrände waren früher bei Kindern an der Tagesordnung.Dr. Papathanassiou: Heute weiß man: Kinder und Jugendliche sollten überhaupt keinen Sonnenbrand bekommen. Sonst ist die Gefahr, später an Hautkrebs zu erkranken, bis zu zehnmal höher. Deshalb ist es lobenswert, dass beispielsweise im Elsebad oder vielen Kindergärten Sonnensegel aufgebaut worden sind.Welche Tageszeiten sind besonders kritisch?Dr.  Papathanassiou: Im Süden sollte man grundsätzlich die Mittagssonne von 12 bis 17 Uhr meiden. Die Einheimischen machen es vor: Die schlafen dort alle.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten.

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