Die nervige Raupe und die Hoffnung der Stadt: Eichenprozessionsspinner hat bald wieder Saison

Wenn die ersten Blätter der Eichen sprießen, kommen auch die Eichenprozessionsspinner. Die Stadt Schwerte hegt die Hoffnung auf einen geringen Befall, bereitet sich aber auf eine Raupenplage vor.
Eichenprozessionsspinner werden mit speziellen Geräten von den Bäumen gesaugt und dann entsorgt. © picture alliance/dpa

Ein milder Winter und ein mildes Frühjahr begünstigen das Überleben der Eier des Eichenprozessionsspinners. Und in diesem Winter gab es – wenn auch nur ein paar Tage – ordentliche Minus-Grade.

Deshalb hegt man in der Stadtverwaltung Schwerte die Hoffnung, dass der Befall mit den Raupen in diesem Jahr nicht so heftig ausfallen wird, sagt Stadtsprecher Ingo Rous.

Mit dem Erscheinen der Raupen, deren Härchen bei Menschen schwere allergische Reaktionen hervorrufen können, wird im April gerechnet. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von Eichenlaub und erscheinen erst, wenn die Blätter sprießen.

Raupenplage kann bis in den Juni dauern

Dann beginnen städtische Mitarbeiter damit, die Eichen im Stadtgebiet zu untersuchen, so Rous. Die jährliche Raupenplage kann bis in den Juni hinein andauern.

Ist ein Nest entdeckt, werden die Raupen abgesaugt, in spezielle Tüten verpackt und in einer Verbrennungsanlage entsorgt. Schwerter, die eine befallene Eiche entdecken, werden gebeten, das Schwerter Ordnungsamt unter der Telefonnummer (02304) 104-0 zu informieren.

Gartenbesitzer, die eine befallene Eiche im Garten haben, sollten nicht alleine gegen die Raupen vorgehen. „Das ist nur mit spezieller Ausrüstung ratsam“, sagt Ingo Rous. Betroffene sollten den Befall melden und sich helfen lassen.

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