Die Naturbühne in Hohensyburg. Über 700 Zuschauer passen hier rein. Und die sollen 2021 auch wieder kommen dürfen. © Jörg Bauerfeld
Naturbühne Hohensyburg

Die Naturbühne in der Corona-Starre: Doch es gibt einen Lichtblick

Das Jahr 2020 können die Mitglieder der Naturbühne Hohensyburg getrost aus dem Gedächtnis streichen. Eine Handvoll Auftritte gab es, mehr nicht. Trotzdem herrscht Aufbruchstimmung für 2021.

Da kann die Geschichte noch so tragisch sein, bei den meisten Geschichten gibt es am Ende ein Happy End. Und darauf setzten auch die Vereinsmitglieder der Naturbühne Hohensyburg. „Wir hoffen darauf, dass wir ab März wieder auf der Bühne üben können“, sagt Elke Eitner, erste Vorsitzende der Naturbühne.

Ab Sommer 2021 soll es dann auch wieder Aufführungen geben an der Syburger Dorfstraße 60. „Wir müssen ja uns und den anderen Mitgliedern Ziele setzen und etwas in Aussicht stellen“, erklärt Elke Eitner. Das Problem an der jetzigen Pandemie-Situation: Es ist kaum etwas planbar.

Elke Eitner ist erste Vorsitzende und seit 2004 bei der Naturbühne Hohensyburg.
Elke Eitner ist erste Vorsitzende und seit 2004 bei der Naturbühne Hohensyburg. © Naturbühne © Naturbühne

„Wir haben für 2021 mal einen Plan ins Blaue gemacht“, sagt die erste Vorsitzende. „Und wir hoffen, dass wir das so durchziehen können.“ Zunächst habe man alle Vorstellungen nach hinten geschoben. Heißt: in den Sommer 2021.

Man wolle versuchen, alle Stücke, die im letzten Jahr hätten aufgeführt werden sollen, im Jahr 2021 aufzuführen. Also das „Urmel aus dem Eis“, „Lang lebe Ned Devin“ oder auch „Shreck – das Musical“.

Noch länger Abstand und Hygienemaßnahmen

Zu guter Letzt soll es auch ein Stück für Kleinkinder geben – wenn alles klappt zu Weihnachten. Vermutlich noch alles unter Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln, vermutet Elke Eitner.

Aber wie ist es der Naturbühne 2020 ergangen? „Wir hatten ja praktisch keine Einnahmen“, sagt die erste Vorsitzende. Neben Spenden und Mitgliederbeiträgen kamen auch die jährlichen Fördergelder in den großen Topf. Aus dem muss die Freilichtbühne und das große Holzhaus auf dem Gelände unterhalten werden.

Kaum Einnahmen aus Eintrittskarten

Einnahmen aus Eintrittskarten fehlten praktisch vollständig. Lediglich einige wenige Auftritte gab es – mit stark reduzierten Zuschauerkapazitäten. Aufgeführt wurde der „Kapitän Knitterbart“ und es gab eine kleine Musicalshow. Das war’s.

Dieses Jahr soll es wieder besser werden. „Die Menschen warten ja auch darauf, dass sie sich ein bisschen Kultur wieder anschauen können“, sagt Elke Eitner. Auf ihrer Facebook Seite hat die Naturbühne immer Kontakt zu ihren Fans gehalten, kleine Schauspiel-Sequenzen ins Netz gestellt und das treue Stammpublikum über die neuesten Tätigkeiten informiert.

Gutschein für die nächsten Stücke sind im Internet erhältlich

Und wer die Naturbühne unterstützen möchte (alle Arbeit ist hier im Übrigen ehrenamtlich) der kann sich jetzt schon Gutscheine sichern – auf der Internetseite. Und die dann in besseren Zeiten einlösen. Denn es wird weiter gehen, an der Naturbühne. Das ist so sicher wie, dass das Urmel aus dem Eis kommt.

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Redaktion Dortmund
Jörg Bauerfeld, Redakteur, berichtet hauptsächlich in Wort, Bild und Ton aus dem Dortmunder Süden.
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