Der Sommerschlussverkauf in Schwerte startete verhalten

SCHWERTE Regenschirm statt Sonnenhut, Windjacke statt Badeanzug – der offizielle Sommerschlussverkauf in der Innenstadt startete am Montag eher verhalten. Bei strömendem Regen machten sich Schnäppchen-Jäger nur vereinzelt auf den Weg in die Fußgängerzone.

von Von Anne Petersohn

, 21.07.2008, 19:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
21.07.08 SSV Tacco neubauer

21.07.08 SSV Tacco neubauer

Schließlich umfasse der Schlussverkauf, anders als früher, nicht mehr nur Sommermode, berichtet der Vorsitzende des Einzelhandelsverbandes Schwerte, Hartwig Tondera. „Die Grenzen verwischen ein wenig. Inzwischen macht jeder mit, der das Sortiment dazu hat.“ So gebe es in diesem Jahr neben sommerlicher Bekleidung auch Preisnachlässe für Gartenmöbel, Lederwaren, Sportartikel und Reisegepäck. Und: „Es ist noch genug Ware da“, verspricht Tondera. Da sei es äußerst unglücklich, dass sich das Wetter ausgerechnet zum Start des Schlussverkaufs von seiner schlechtesten Seite zeige.

Genau diese Einschätzung teilten am Montag viele Verkäufer in den Geschäften. Leinenhosen, Röcke, T-Shirts und Tops blieben massenweise auf den Bügeln hängen. Stattdessen waren Regenschirme und warme Kleidung gefragt – wie bei Ulrike Buchholz und ihrer Tochter Laura. Mit Regenjacken stöberten sie in den ersten Ständern mit Herbst- und Wintermode. „Wegen des schlechten Wetters sind wir auf der Suche nach einer langen Hose“, so die Mutter.

Auch bei der Jades Company am Cava-Platz waren Sommersachen wenig gefragt – allen Rabatten zum Trotz. Bei besserem Wetter hätte man schon in den letzten Wochen rund 50 Prozent mehr Sommerkleidung verkaufen können, hieß es hier. Jetzt setze man alle Hoffnungen auf eine Wetteränderung ab Mittwoch – und damit auf reißenden Absatz bei sommerlichen Temperaturen. Diese Nachfrage stellten zumindest die Mitarbeiter von Select Mode an der Hüsingstraße schon am ersten Schlussverkaufs-Tag fest. „Einige Kunden haben im Radio vom Schlussverkauf gehört und das schlechte Wetter zum Einkaufen genutzt“, erzählt Denise Frölich, Tochter der Geschäftsinhaberin. Die Preisrabatte dienten jetzt dazu, mehr Platz in den gut gefüllten Lagern zu schaffen. „Schließlich trudeln langsam die neuen Wintersachen ein“, so Denise Frölich.

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