Corona-Pandemie: FBG schickt Schutzausrüstung nach Kuba

Schulpartnerschaft

Der Kontakt ins mittelamerikanische Kuba besteht weiterhin. Deshalb will das Friedrich-Bährens-Gymnasium in der Coronakrise helfen und hat Schutzausrüstung gespendet.

Schwerte

, 28.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit langem besteht eine Partnerschaft zwischen dem Friedrich-Bährens-Gymnasium und dem mittelamerikanischen Kuba. Das Foto wurde bereits am 17. März aufgenommen.

Seit langem besteht eine Partnerschaft zwischen dem Friedrich-Bährens-Gymnasium und dem mittelamerikanischen Kuba. Das Foto wurde bereits am 17. März aufgenommen. © Klanke

Das Kollegium des Friedrich-Bährens-Gymnasium in Schwerte hat Schutzausrüstungen für Kuba gespendet. Anlässlich der Corona-Krise ist das südamerikanische Land auf Unterstützung angewiesen. „Gerade jetzt sollten wir unsere internationalen Freundschaften nicht vergessen“, sagt Schulleiter Heiko Klanke.

Seit Jahren pflegt das Schwerter Gymnasium enge Beziehungen nach Mittelamerika. Im September 2019 reiste dann eine Delegation von Schülern nach Kuba und besuchte das Instituto Preuniversitario José Miguel Pérez Pérez – als erste deutsche Schülergruppe.

Kuba schickt Ärzte in alle Welt - FBG will das unterstützen

Kuba sei zwar selbst kein reiches Land, zeige aber derzeit wie kaum ein anderes Land internationale Solidarität und schicke seine Ärzte zur Bekämpfung des Corona-Virus in alle Welt, unter anderem nach Italien, Angola und Südafrika, heißt es vom FBG. „Deshalb sind wir stolz, dass wir eine Schulpartnerschaft mit Kuba haben und die deutsche Botschaft in Havanna unser Foto heute auf ihrer Facebookseite veröffentlicht hat“, meint dazu Heiko Klanke.

Das FBG steht auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt nach Kuba und zur kubanischen Botschaft in Bonn und Berlin. „Erst gestern habe ich mich noch über Facebook mit meiner Kollegin Ramona Cruz ausgetauscht. Die Kubaner machen sich derzeit mehr Sorgen um uns als umgekehrt, weil es auf Kuba bei weitem nicht so viele Corona-Infizierte wie in Deutschland gibt. Aber auch dort gibt es strenge Schutzmaßnahmen und die Schulen sind geschlossen“, so Klanke.

Beide Seiten hoffen weiterhin, dass der Besuch der Kubaner im Herbst in Schwerte stattfinden kann.

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