Betrunkener fuchtelt mit Klappmesser herum und beleidigt Polizeibeamte

In Gewahrsam genommen

Ein 21-Jähriger hat in der Schwerter Innenstadt mit einem Klappmesser herumgefuchtelt, hat erst Mitmenschen beleidigt, dann auch Polizeibeamte. Eine Flasche Wodka war auch im Spiel.

Schwerte

, 24.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Betrunkener fuchtelt mit Klappmesser herum und beleidigt Polizeibeamte

Mit einem solchen Klappmesser fuchtelte der 21-Jährige herum.

Gleich zweimal wurde ein junger Mann am Dienstagabend in der Umgebung der Schwerter Innenstadt auffällig. Wie die Polizei berichtet, stieß der 21-Jährige gegen 19.45 Uhr zu einer Gruppe von Männern, die sich hinter der Rohrmeisterei an der Ruhrstraße aufhielt. Wie die Zeugen berichteten, habe der 21-Jährige plötzlich mit einem Klappmesser in der Luft herumgefuchtelt und dabei lauthals herumgeschrien.

Dann habe er die Tasche eines 25-Jährigen in die Hand genommen. Als dieser ihn jedoch unmissverständlich aufgefordert habe, die Tasche wieder hinzulegen und das Messer wegzustecken, sei er dieser Aufforderung ohne jede Gegenwehr nachgekommen, berichtete Polizeipressesprecher Thomas Röwekamp am Mittwoch. Der junge Mann habe seine Flasche Wodka geschnappt und sei in Richtung Ruhrwiesen verschwunden.

Polizisten trafen den aggressiven Mann an der Bahnhofstraße

Eine halbe Stunde später wurde der Mann erneut auffällig, als er eine Gruppe junger Leute auf dem Schulhof der Friedrich-Kayser-Grundschule an der Eintrachtstraße beleidigte und wieder mit seinem Messer herumfuchtelte. Hier zog er ohne Extra-Aufforderung wieder von dannen und wurde schließlich von Polizeibeamten an der Bahnhofstraße angetroffen.

Der 21-Jährige sei den Polizisten äußerst aggressiv gegenübergetreten, berichtet Thomas Röwekamp, und habe sie aufs Übelste beleidigt. „Wir haben ihn dann erstmal mitgenommen zur Wache und in Gewahrsam genommen.“ Der Alkoholtest sei positiv ausgefallen. Das Messer, ein kleines Klappmesser, wurde durch die Polizei sichergestellt.

Inzwischen sei der junge Mann nach einer „klaren Ansage“ in die Obhut seiner Eltern gegeben worden, erklärte die Polizei auf Anfrage.

Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Passanten müssen auf die Straße ausweichen

So will Dieter Schmikowski das Gehweg-Problem an der Wandhofener Straße bekämpfen